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Meldepflicht: Gäste von Beherbergungsstätten

Leistungsbeschreibung

Jeder Gast einer Beherbergungsstätte (Hotel, Pension, Gasthof, Jugendherberge und ähnliches) muss am Tage der Ankunft einen besonderen Meldeschein handschriftlich unterschreiben. Die Unterschrift kann auch auf einem Signaturpad geleistet werden.

Mitreisende Angehörige sind auf dem Meldeschein nur der Zahl nach anzugeben. Bei Reisegesellschaften von mehr als 10 Personen hat der Reiseleiter den besonderen Meldeschein zu unterschreiben; er hat die Anzahl der Mitreisenden und ihre Staatsangehörigkeit anzugeben.

Beherbergte ausländische Personen, die den besonderen Meldeschein unterzeichnen, haben sich bei der Anmeldung ggü dem Leiter der Beherbergungsstätte durch die Vorlage eines gültigen Identitätsdokuments (anerkannter und gültiger Pass oder Passersatz) auszuweisen.

Die Meldescheine müssen von dem Beherbergungsbetrieb für die Polizei zur Einsichtnahme bereitgehalten und auf Verlangen ausgehändigt werden.

An wen muss ich mich wenden?

An den Leiter/die Leiterin der Beherbergungsstätte oder seinen/ ihren Beauftragten (Rezeption).

Welche Fristen muss ich beachten?

Sollte eine Aufenthaltsdauer von länger als sechs Monaten vorgesehen sein, so müssen Sie sich innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Meldebehörde anmelden.

Rechtsgrundlage

§§ 29, 30 Bundesmeldegetz (BMG).

Welche Gebühren fallen an?

Anträge / Formulare

Der besondere Meldeschein wird vom Leiter/der Leiterin der Beherbergungsstätte oder seinem/ihrem Beauftragten bereitgestellt (schriftlich oder elektronisch).

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