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Opferentschädigung

Leistungsbeschreibung

Haben Sie unverschuldet durch eine Gewalttat einen gesundheitlichen Schaden erlitten?

Für die Folgen dieser gesundheitlichen Schädigung infolge eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs erhalten Sie auf Antrag Versorgung nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten - Opferentschädigungsgesetz (OEG).

Ein Schmerzensgeld wird nicht gezahlt. Sach- und Vermögensschäden werden nicht ersetzt. Die Versorgung wird in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes gewährt.

An wen muss ich mich wenden?

An das Landesamt für soziale Dienste - LAsD (Zentrale in Neumünster sowie Außenstelle Lübeck).

Welche Fristen muss ich beachten?

Rechtsgrundlage

  • Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (Opferentschädigungsgesetz - OEG),
  • Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG).

Was sollte ich noch wissen?

Auch für die Folgen einer Gewalttat im Ausland wird ein Ausgleich nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) gewährt. Hierbei findet jedoch das Bundesversorgungsgesetz keine Anwendung.

Für vorsätzliche Schädigungen mit einem Kraftfahrzeug (oder Anhänger) sieht das OEG keine Leistungen vor. In einem solchen Fall können Sie aber einen Antrag beim Verkehropferhilfe e. V. - Entschädigungsfonds für Schäden aus Kfz-Unfällen - stellen.

Weitere Informationen zur Opferhilfe erhalten Sie auch auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Um auf die Bedürfnisse der Opfer von Straftaten (Kriminalitätsopfer) und deren Angehörige einzugehen, gibt es die Opferhilfe.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Geburtsurkunde oder (bei persönlicher Abgabe des Antrages) Personalausweis beziehungsweise Reisepass,
  • Meldebestätigung,
  • Nachweis über die Staatsangehörigkeit (sofern nicht deutsche Staatsangehörigkeit),
  • für nicht EU-Angehörige Antragsteller: Nachweis über Ihren regelmäßigen Aufenthalt,
  • gegebenenfalls in Ihrem Besitz befindliche medizinische Unterlagen (zum Beispiel Gutachten),
  • gegebenenfalls Vollmacht, Betreuerausweis oder Bestallungsurkunde.

Welche Gebühren fallen an?

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13. September 2019

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