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Datum: 09.09.2020

Eutin ist digitale Modellkommune SH

Innenministerium übergibt Urkunde bei Digitaler Woche in Kiel

Eutin hat sich beim Wettbewerb „Digitale Modellkommune Schleswig-Holstein“ durchgesetzt. Darüber freuen wir uns sehr.

Neun Kommunen im Land erhalten eine Förderung. Eutin konnte mit dem Projekt „Smart Region Lab Eutin“ überzeugen.Die entsprechende Presse-Mitteilung des Innenministeriums finden Sie hier:

Digitale Modellkommune SH
Digitale Modellkommune SH
Digitale Modellkommune SH

Innenministerium fördert „Digitale Modellkommunen Schleswig-Holstein“

KIEL. Die Digitalisierung der Kommunen in Schleswig-Holstein kommt immer stärker in Gang. Im Wettbewerb „Digitale Modellkommunen Schleswig-Holstein“ werden 9 Städte, Kreise und Gemeinden in den kommenden beiden Jahren mit rund einer Million Euro vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung gefördert. Dies hat eine Jury des Ministeriums mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der IHK Schleswig-Holstein, des ITVSH sowie des MELUND unter Vorsitz von Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack entschieden. 

Zu den Modellkommunen gehören die Kreise Dithmarschen, Schleswig-Flensburg, der Wirtschaftsraum Rendsburg, die Städte, Kiel, Flensburg, Eutin, Pinneberg und Nortorf sowie die Gemeinde Kirchbarkau. Mit den Fördermitteln des Ministeriums sollen die Digitalisierung der Daseinsvorsorge unterstützt, smart cities und smart regions („clever dörp“) entwickelt und digitale Prototypen und Strategien erarbeitet werden. 

„Der Wettbewerb ist schon jetzt ein Erfolg. Er hat bereits viel im Land in Bewegung gesetzt“, sagte Sütterlin-Waack am Mittwoch in Kiel. „Nicht nur die Wettbewerbs-Sieger haben gezeigt, dass sich unsere Kommunen intensiv auf die Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Technologien für die Zukunftssicherung vorbereiten. Auch die nicht für eine Förderung ausgewählten Kreise, Städte und Gemeinden haben mit ihrer Bewerbung deutlich macht, dass sie die Herausforderungen anpacken und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen für ein zukunftssicheres Schleswig-Holstein entwickeln wollen.“

Ziel sei es, alle interessierten Kommunen dazu zu bewegen, ihre Erfahrungen bei der Digitalisierung der Daseinsvorsorge untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. „Wir brauchen dieses Netzwerk, um nicht jedes Mal das Rad wieder neu zu erfinden.“ Schleswig-Holstein könne sich mit diesen smart cities und smart regions auch bundesweit sehen lassen, sagte die Ministerin.

Eutins Bürgermeister Carsten Behnk sagte dazu:

„Wir freuen uns sehr, dass wir als digitale Modellkommune Schleswig-Holstein ausgewählt wurden. Mit der damit verbundenen

Anschubfinanzierung werden wir unser gemeinsames Digital-Projekt mit der Stadtwerke Eutin GmbH weiter vorantreiben.

Die digitale Stadtentwicklung ist bei uns mit dem Smart Region Lab Eutin gesetzt. Wir möchten das Leben für die Bürgerinnen

und Bürger einfacher und besser machen. Im Bereich Smart City kann man z. B. Energie, Verkehr oder auch Klimaschutz durch

digitale Anwendungen effizienter steuern und  gestalten. Das wollen wir gemeinsam entwickeln. Auch im Bereich der digitalen

Ausstattung an unseren Schulen sind wir am Ball und werden auch diesen Weg konsequent weitergehen und verfolgen.“

 

Stadtwerke Eutin GmbH Geschäftsführer Marc Mißling äußerte sich dazu folgendermaßen:

„Wir freuen uns sehr und bedanken uns beim Land Schleswig-Holstein sowie der Jury für die Auszeichnung im Wettbewerb

„Digitale Modellkommunen SH“. Die mit der Auszeichnung verbundene Förderung wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten,

die Digitalisierung  Eutins und der Region voranzutreiben. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage welche Nutzungsformen

und welche Verbesserungen der Lebensbereiche in einer Smart Region entstehen. Die technischen Grundlagen für eine Realisierung

wurden durch die Stadtwerke Eutin geschaffen. Nun geht es im Rahmen unseres Projekts „Smart Region Lab Eutin“ darum, gemeinsam

mit allen potentiellen Nutzergruppen digitale Lösungen mit Mehrwert zu erarbeiten und diese praktisch zu realisieren.“

 

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09. April 2020

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