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Datum: 16.07.2019

Smart City: Eutin bleibt dran

Eutin will weiterhin am Thema „Smart City“ dranbleiben. Im ersten Anlauf wurde die Eutiner Bewerbung für ein entsprechendes Förderprogramm des Bundes noch nicht berücksichtigt. Dazu sagte Stadtwerke Geschäftsführer Marc Mißling: „Wir bedauern, dass unser Antrag nicht ausgewählt wurde. Wir werden uns ungeachtet dessen dem Zukunftsthema „Smart City“ widmen. Zudem streben wir an, im nächsten Förderaufruf erneut einen Antrag einzureichen.“

Eutin will weiterhin zur Smart City werden und als intelligent vernetzte Stadt die Lebensqualität, die Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit des Standortes verbessern und Lösungen für bevorstehende Herausforderungen bieten. Die Eutiner Stadtvertretung hatte die gemeinsame Bewerbung der Stadt Eutin und der Stadtwerke Eutin als Modellprojekt „Smart City“ vor der Sommerpause mit großer Mehrheit befürwortet.

Die Digitalisierung prägt mehr und mehr das Leben und die Struktur von Städten und Gemeinden. Deshalb hat sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, „Modellprojekte Smart Cities“ zu fördern, in denen beispielhaft für deutsche Kommunen strategische und integrierte Smart-City-Ansätze entwickelt und erprobt werden sollen.

Insgesamt will das Bundesinnenministerium 50 Modellprojekte bundesweit mit rund 750 Millionen Euro fördern. 97 Bewerbungen sind im Bundesinnenministerium eingegangen. Alle wurden zugelassen und begutachtet. Darunter auch Eutin. In der ersten Förderrunde wurden 13 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland berücksichtigt. Drei weitere Förderstaffeln sollen in den kommenden Jahren noch folgen.

„Smart City“ ist ein Sammelbegriff für Entwicklungskonzepte für technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen. Das Ziel des Modellprojektes ist es, Städte effizienter, grüner, sozialer und technologisch fortschrittlicher zu gestalten.

Konkret gehe es zum Beispiel um eine nachhaltige Energieversorgung, Lösungen für die Wirtschaft und Tourismus, gesündere und komfortablere Wohnräume, intelligentere Verkehrs- und Transportsysteme, bessere und gerechtere Bildung und transparente und schnelle öffentliche Dienstleistungen der Verwaltung, erklärte Bürgermeister Carsten Behnk. „Schade, dass wir nicht schon in der ersten Runde mit dabei waren. Aber wir bleiben am Thema „Smart City“ auf jeden Fall dran. Die digitale Stadtentwicklung ist als Zukunftsprojekt gesetzt.“

Eine wesentliche Grundlage für eine intelligente und digitale Stadt sei die Bereitstellung moderner Netzstrukturen. „Hier sind wir durch unsere Stadtwerke, die die gesamte Stadt mit Glasfaser für schnelles Internet ausrüsten, bereits auf einem hervorragenden Weg,“ sagte Eutins Bürgermeister Carsten Behnk weiter.

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