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Bauvorhaben in Eutin

Wir bauen für Eutin!

Die Stadt Eutin ist ein sehr dynamischer Standort mit einer starken Stadtentwicklung. Aktuell bauen wir für für unsere BürgerInnen und Gäste in der Straße am Rosengarten. Das Projekt ist Teil der Innenstadtsanierung. Eutin entwickelt sich kontinuierlich weiter. Über das Stadtentwicklungskonzept (2012) haben wir unsere Stadterneuerung gestartet - immer in Einklang mit dem historischen Erbe und mit einer groß angelegten Bürgerbeteiligung. Die Landesgartenschau 2016 war ein Etappenziel. Zur Gartenschau konnte die Seepromenade am Großen Eutiner See erneuert werden. Im Seepark hat sich ein beliebter Bürgerpark entwickelt. Im Bauhofareal wurden die historischen Torhäuser saniert und im Süduferpark ist ein neuer Reisemobilpark entstanden. Der Bahnhofsvorplatz wurde neu gestaltet. In 2018 konnten wir unseren neuen ZOB eröffnen. Die westliche Peterstraße sowie die östliche Peterstraße (Fußgängerzone) wurden im Rahmen des Projektes Innenstadtsanierung komplett modernisiert und neu gestaltet. Die Aufenthaltsqualität wurde maßgeblich gesteigert und der öffentliche Raum ist jetzt wesentlich barrierefreier. Weitere Projekte, wie die Marktplatzsanierung mit Königstraße, die Sanierung des Vogthauses und der Umbau der historischen Reithalle zu einem Veranstaltungszentrum für den Gemeinbedarf sind bereits in Planung.

Wir freuen uns über die bereits erreichten Ziele und präsentieren Ihnen hier die "Meilensteine" unserer bisherigen Stadtsanierung:

Stadtentwicklung im Überblick

Bürger, Politik und Verwaltung haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht und 2012 das sogenannte „ISEK“ (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) beschlossen. Das ISEK hat Stärken und Schwächen der Stadt aufgezeigt und bietet einen Handlungsrahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung für die kommenden 20 Jahre.

„Städtebauliche Mängel“ sollen im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt werden; die teilweise in die Jahre gekommene Innenstadt soll modernisiert und in ihren Funktionen gestärkt werden.

Der Prozess ist spannend und sorgt für ein großes öffentliches Interesse. In verschiedenen Formaten werden die Bürger miteinbezogen in die Planung: Es wurden und werden Bürgerforen, Workshops, Informationsveranstaltungen, Bürgerspaziergänge sowie Baustellenführungen organisiert.

Erstes Etappenziel für die Stadtsanierung war die Landesgartenschau 2016. Eutin stand fünf Monate lang im Fokus des landesweiten Interesses. Das größte Gartenfest des Landes fand auf den frisch sanierten Arealen rund um den Großen Eutiner See statt. Hunderttausende Besucher konnten sich von der erfolgreichen Stadtentwicklung in diesem Bereich überzeugen.

Die Stadtbucht  am Großen Eutiner See wurde neu gestaltet und präsentiert sich jetzt mit einer einladenden Promenade mit Holzdeck und vielen spannenden Sitzmöglichkeiten. Der Seepark, ein vor der Sanierung eher wenig genutztes Areal, ist jetzt Freizeit- und Aktivitätsbereich für Jung und Alt mit Sichtachsen zum Wasser, aufregenden Spielplätzen und Streetballflächen.

Der Süduferpark wurde neu erschlossen als Freizeitgebiet für Natur- und Wanderfreunde mit direktem Seezugang und verfügt jetzt auch über einen eigenen Reisemobilpark in Bestlage direkt am Großen Eutiner See. Auch das Bauhofareal und die historischen Torhäuser wurden saniert.

Der Bahnhofsvorplatz, der ZOB und die westliche Peterstraße als Entrée zur Innenstadt wurden ebenfalls neu gestaltet. Die Entwürfe stammen aus einem großen Wettbewerb zur Innenstadtgestaltung, den die Stadt Eutin 2014 durchgeführt hatte.

Nach der Landesgartenschau werden jetzt weitere Teilbereiche der historischen Innenstadt nach und nach behutsam saniert. Es wird im Bestand gearbeitet unter Einbeziehung des historischen Materials. Die Ver- und Entsorgungsleitungen werden je nach Erfordernis erneuert. Außerdem verlegen die Stadtwerke Eutin Glasfaserkabel für schnelles Internet.

Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit des Stadtmarketings und des Fachbereiches Bauen der Stadt Eutin begleitet das Großrojekt und die einzelnen Schritte. Die Bürgerinnen und Bürger können sich im Netz unter www.eutin.de, in einer eigenen Sanierungszeitung oder in der sogenannten „Infobox“ am Bahnhof über die jeweiligen Maßnahmen informieren. Der mobile Ausstellungspavillon wurde am 9. Mai  2015, dem Tag der Städtebauförderung, in der Innenstadt eröffnet.

Insgesamt steckt die Stadt Eutin mittendrin in der größten Sanierungsmaßnahme ihrer Geschichte. Mehr als 40 Millionen Euro werden insgesamt in den Standort investiert mit Hilfe von Bund und Land. Die Eutiner Innenstadt wird dadurch maßgeblich aufgewertet, barrierefreier und die Aufenthaltsqualität steigt.

Bahnhofsvorplatz

Im Zuge der Sanierung der historischen Innenstadt wurde zunächst der Bahnhofsvorplatz neu gestaltet. Dem Platz als Entrée zur Innenstadt kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Einen repräsentativen Auftakt zur Stadt haben die Architekten hier geschaffen. Ein Belag aus Naturkleinsteinpflaster sorgt für eine großzügige Optik. Der 4,50 m breite Gehweg wurde typisch für Eutin mit rötlichem Klinker belegt. Das Pflaster ist gesägt und dadurch leicht begehbar und befahrbar. Die Entwässerungsrinnen entlang der Kopfsteinpflasterwege dienen zugleich als Blindenleitsystem. Sie haben an entscheidenden Aufmerksamkeits- und Knotenpunkten eingefräste Markierungsrillen. Breite Betonstufen und Rampen, Handläufe und Absturzsicherungen aus Flachstahl unterstützen die modernen Zugänge zum Gebäude. Über farbigen Asphalt werden die Besucher weiter in die Innenstadt geleitet.

Am Bahnhofsgebäude sind 200 neue Fahrradstellplätze entstanden – darunter auch eine abschließbare Fahrradbox. Eine Kiss+ Ridezone mit integrierten Taxistellplätzen liegt  ebenfalls am nördlichen Rand des Bahnhofplatzes und bietet Platz für vier Kurzzeitparker.

Moderne Sitzmöbel aus Stahl und Holz, Mastleuchten und eine attraktive Bepflanzung runden das Gesamtbild am Bahnhofsvorplatz ab.

Insgesamt ist im Zuge der Stadtsanierung eine intuitive Leitung vom Bahnhof zum großen Eutiner See durch eine klare Strukturierung der Wegebeläge in Kombination mit einer durchgehenden Baumreihe geplant.

Das Konzept für die Innenstadtsanierung wird gemeinsam mit dem Büro RMP, Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, umgesetzt. Das Büro konnte in einem großangelegten Wettbewerb eine Jury aus Experten überzeugen.

ZOB

Im Zuge der Sanierung der historischen Innenstadt kommt diesem Projekt gemeinsam mit dem bereits neugestalteten Bahnhofsvorplatz als Entrée zur Innenstadt eine besondere Bedeutung zu.

Der ZOB wurde komplett umgestaltet und präsentiert sich jetzt moderner und funktionaler. Der Umbau des ZOB gehört zur Gesamtmaßnahme „Neugestaltung Bahnhofsvorfeld-ZOB“. Die Arbeiten haben 13 Monate lang gedauert. Die neue Anlage ist als teilüberdachter Mittelbussteig mit umlaufenden Sägezahn-Haltestellen mit acht Haltekanten konzipiert.

Auch optisch und gestalterisch zeigt sich das Bahnhofsumfeld jetzt aus einem Guss mit neuem Pflaster, modernen Möbeln und Leuchten. Der neue ZOB verfügt auch über ein Blindenleitsystem. Kurzum: der Busbahnhof ist jetzt zeitgemäßer, barrierefreier und besser erreichbar.

Der Bahnhofsvorplatz wurde bereits von Mai 2015 bis März 2016 komplett neu gestaltet. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 4,3 Millionen Euro.

Im Zuge der Maßnahme sind am Bahnhofsgebäude auch 120  Fahrradstellplätze entstanden – darunter auch eine abschließbare Fahrradeinhausung. Die Fahrradabstellanlage hatte das Land mit knapp 80.000 Euro gefördert. Für Bahnhofsvorplatz und ZOB stehen 1.965.000 Euro Förderung bereit. Für das Dach des ZOB hat die Stadt eine weitere Förderung in Höhe von rund 210.000 Euro beantragt.

Eutins Bürgermeister Carsten Behnk sagte dazu: „Mit dem neuen ZOB haben wir einen weiteren Meilenstein im Großprojekt Stadtsanierung erreicht. Gemeinsam mit dem Land und dem Bund werden wir die behutsame Stadtentwicklung zum Wohle der BürgerInnen und unserer Gäste weiter vorantreiben.“

Westliche Peterstraße

Die westliche Peterstraße hat  ein neues Gesicht bekommen. Ziel der Sanierungsmaßnahme war es, eine repräsentative Anbindung an die Innenstadt herzustellen. Die leerstehende Ladenzeile wurde abgerissen. Stattdessen laden jetzt Sitzelemente und viel Grün zum Verweilen ein. Der Durchgang von der Innenstadt zum Bahnhof ist so aufgewertet worden.

Schlicht aber hochwertig sind die Freiräume gestaltet worden. Die Architekten wollen den historischen Stadtkern hervorheben, aber nicht in Konkurrenz mit der Architektur treten. Die Anbindung der westlichen Peterstraße erfolgt weiterhin über den vorhandenen Tunnel. Der Boden wird mit Naturgroßsteinpflaster und Klinker belegt.

Einheitliche Stadtmöbel aus einer Stahl-, Holzkombination und neue Mastleuchten sorgen für ein ansprechendes Stadtbild. Die westliche Peterstraße dient insbesondere der Verzahnung der Handlungsschwerpunkte Bahnhofumfeld und dem zentralen Bereich um den Marktplatz

Östliche Peterstraße

Die Peterstraße ist jetzt noch schöner, moderner und vor allem barrierefreier geworden. Nach etwa 14 Monaten Bauzeit ist das Sanierungsprojekt in der Eutiner Fußgängerzone jetzt abgeschlossen

Eutins Flaniermeile hat im Zuge der Innenstadtsanierung ein neues, frisches Gesicht bekommen. Der öffentliche Raum wurde dadurch maßgeblich aufgewertet und die Aufenthaltsqualität ist gestiegen. Das kommt vor allem auch dem Handel und den Anliegern zugute. Die Stadt investiert hier für ihre BürgerInnen. Außerdem wurden die Leitungen nach Erfordernis erneuert – die Peterstraße wurde zusätzlich mit Breitband versorgt und somit fit gemacht für die Zukunft.

Die Straße wurde komplett neu ausgestattet mit 9 Bänken, 10 Leuchten, 10 Fahrradständern und 6 Papierkörben. 8 Zierapfelbäume und 12 Strauchrosen wurden gepflanzt. Als Straßenbelag wurde Naturgroßsteinpflaster (700 m²) und Bockhorner Klinker (1450 m²) verlegt. Die Pflastersteine sind größtenteils aus dem Bestand und wurden bearbeitet und wiederverwertet. Das historische Ambiente bleibt so erhalten und die Begehbarkeit verbessert sich entscheidend. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei 3,02 Millionen Euro.

Seepark

Das Parkareal liegt direkt am Großen Eutiner See. Bislang lag der einst künstlich aufgeschüttete Park eher im Dornröschenschlaf – zur Landesgartenschaus wurde er aufgeweckt und  ist zu einem modernen Freizeitpark geworden.

Parkachsen verbinden den Seepark mit dem See und lassen die Wasserlandschaft aus dem Park heraus erlebbar werden. Angrenzend an den Heinrich-Lüth-Weg ist ein Waldgartenband mit Boulefläche, Fitnessgeräten, Tischtennis und Picknickplätzen angelegt worden. Das Zentrum des Parks bildet der Rhododendronhain mit seinen einzigartigen alten Beständen. Behutsame Neupflanzungen ergänzen den historisch wertvollen Bestand.

In Richtung Stadtbucht ist  ein Kleinkinderspielplatz mit Schaukel, einer Wackelwanne gestiftet vom Kinderschutzbund Eutin  und einem großen Abenteuerschiff entstanden. Das Spielgerät stellt ein abstraktes Schiff dar, das sich ästhetisch an Papierfaltungen orientiert. Die Kinder können das Objekt über schiefe Ebenen mit Hilfe von Steigleisten und Seilen erklimmen. An den Plattformen sind Rutschen in unterschiedlichen Höhen angebracht. Ein Tunnel führt durch das Schiff hindurch. Bullaugen ermöglichen überall Ein- und Durchblicke. Verschiedene Sandmühlen komplettieren das Spielerlebnis.

In Richtung des Segler-Vereins locken Abenteuer-Spielbereiche zu den Themen „Wald und „See“ vor allem Familien an. Netztunnel spannen sich wie Reusen über Spielflächen und daneben sind Taue mit Fendern gespannt, die zum Kriechen, Hangeln und Klettern einladen. Im Wackelwald mit seinen beweglichen Stangen können kleine Entdecker ihre Geschicklichkeit ausprobieren. Dazu gibt es hängende Baumhäuser in unterschiedlichen Höhen, die mit einer Netzbrücke verbunden sind.

An der Seite zum Seestrand sind Netzliegen unter Bäumen gespannt, die zum Ausruhen und Träumen einladen. Das Spielangebot wird durch ein Beach-Volleyballfeld und ein Streetballfeld ergänzt. Zwischen allen Spielbereichen gibt es moderne Sitzmöbel, die Eltern und Großeltern Entspannung bieten.

Eine Liegewiese mit vorgelagertem Strand am Nordufer ergänzt das Angebot. Hier gibt es auch einen Holzsteg. Ein geschwungener Uferweg ermöglicht das Spazieren direkt am Ufer.

Außerdem  ist der neue attraktive Park auch mit modernen Sitzmöbeln, Leuchten und Papierkörben ausgestattet.

Einmalig an diesem Projekt: alle Spielbereiche wurden auf der Basis der Ergebnisse aus dem LGS-Jugendworkshop vom 19.02. 2014 entwickelt.

Promenade am Großen Eutiner See

Die Stadtbucht am Großen Eutiner See ist sozusagen die „gute Stube der Stadt“ – gleichermaßen beliebt bei Einheimischen und Touristen. Die in die Jahre gekommene Promenade wurde pünktlich zur Landesgartenschau modernisiert und neu interpretiert.

Jetzt lädt hier ein weitläufiges Holzdeck  zum Flanieren und Verweilen direkt am See ein. Das Deck fasst die Stadtbucht und erweitert die Promenade auf das Wasser. Der Wassergarten mit Seerosen setzt einen gärtnerischen Akzent.

Die Promenade aus hell anthrazitfarbenem Natursteinpflaster verzahnt optisch Stadt und See. Großformatige Gehplatten und Basaltpflaster führen durch die Bucht bis zum Übergang in den Seepark. Platten und Pflaster sind in Hell-Dunkel-Optik gestaltet, um auch sehbehinderten Menschen eine gute Orientierung zu ermöglichen. Die Wasserstraße und der Rosengarten, dessen Hauptweg erneuert wurde, verbinden die Promenade direkt mit der Stadt. Amberbäume sorgen für eine Gliederung – zwischen den Bäumen, die für ihre bunte Herbstfärbung bekannt sind, bieten moderne Sitzbänke Erholungsmöglichkeiten.

Für das Ausflugsboot „Freischütz“ und weiteren Wassertourismus wurde ein neuer Anlegesteg gebaut. Der Bootsanleger ist mit Handläufen und Knieholmen gesichert.

Schlichte, elegante Lichtsäulen leuchten jetzt die Stadtbucht stimmungsvoll aus. Eine neue großzügige Treppe führt  zum Schloss und zum Marstall. Die Stufen sind heller gestaltet mit Kontraststreifen, um auch sehbehinderten Menschen die Nutzung zu ermöglichen. Ebenso steht eine barrierefreie Rampe zur Verfügung.

Schlossgarten

Der Eutiner Schlossgarten ist eines der bedeutendsten Gartendenkmäler in Schleswig-Holstein. Auf einer Fläche von 14 ha können die Besucher auf unterschiedlichen Wegen teilweise direkt am Großen Eutiner See spazieren gehen. Die Anfänge der Gartenanlage gehen auf das 14. Jahrhundert zurück. Im 18. Jahrhundert entstand hier dem Zeitgeist entsprechend ein prächtiger Barockgarten, der später zu einem Englischen Landschaftsgarten umgestaltet wurde. In dieser Form ist der denkmalgeschützte Herzogliche Garten bis heute fast unverändert erhalten geblieben und steht seit fast 200 Jahren auch der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Zur Landesgartenschau 2016 war der Schlossgarten Teil der Ausstellungsfläche und wurde zu diesem Anlass im Rahmen eines EU-Förderprojektes durch die Stiftung Schloss Eutin mit finanzieller Unterstützung der Stadt Eutin revitalisiert und saniert. Das Projekt betreute die auf Gartendenkmalpflege spezialisierte Architektin Kathrin Franz . Die alten Wege und historischen Brücken wurden dabei wieder in Stand gesetzt. Auch im Bereich der Wasserfälle fanden Sanierungsarbeiten statt. Das Umfeld des Großen Wasserfalls wurde umgestaltet. Das Betonwehr wurde durch ein Holzwehr nach historischem Vorbild ersetzt. Oberhalb ist ein Aussichtspunkt nach historischem Vorbild entstanden. Fünf Holzbrücken waren so beschädigt, dass sie komplett ersetzt wurden – alle Sanierungsarbeiten folgten dem historischen Vorbild in Abstimmung mit der Denkmalpflege und dem Naturschutz.

Der Küchengarten mit einer Fläche von 1,8 ha liegt im Herzen des Schlossgartens. Er wurde nach historischem Vorbild revitalisiert. Unter Herzog Peter Friedrich Ludwig (1785 – 1829) wurden hier zahlreiche Obst und Gemüsesorten angebaut; u. a. Kartoffeln, Broccoli und Spargel. Der revitalisierte Küchengarten mit alten Obst und Gemüsesorten war eines der Highlights der vergangenen Landesgartenschau. Er ist heute ein starker Anziehungsort für die EutinerInnen und ihre Gäste.

Kontakt: Stiftung Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin, Tel. 04521/70950

Bauhofareal mit Torhäusern

Die Opernscheune ist bereits jetzt ein kultureller Anziehungspunkt auf dem historischen Bauhofareal. Hier sind auch die Neuen Eutiner Festspiele gGmbH ansässig. In der Nähe befindet sich die Seebühne, die die Heimat der Festspiele ist. Das touristische Angebot am Bauhof soll später durch eine Jugendherberge weiter ausgebaut werden. Der alte Baumbestand ist erhalten geblieben; zusätzlich sind in diesem Bereich Rosenbeete, Hecken und eine Wiesenfläche angelegt worden. Hier ist auch ein  Parkplatz entstanden, der über die  Zufahrt von der Oldenburger Landstraße angefahren wird. An der Straße wurde ergänzend  eine Allee gepflanzt.

Den Torhäusern auf dem historischen Bauhofareal kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Sie sind im Integrierten Altstadtkonzept als Ort mit einem besonderen Entwicklungspotenzial eingestuft worden. Die eingetragenen Kulturdenkmale aus dem Jahre 1837 wiesen gravierende Schäden auf. Beide Gebäude sind im Laufe des Jahres 2015 denkmalgerecht  saniert worden. Zur Gartenschau haben sie die Blumenschauen und den regionalen Markt beherbergt. Jetzt sind sie als Veranstaltungsräume.

Vogthaus

Das Vogthaus in unmittelbarer Nähe wird zum Haus der Stiftungen, genutzt als dauerhafter Sitz durch die Bürgerstiftung Eutin, Sparkassenstiftung Ostholstein und Sparkassenstiftung Eutiner Landesbibliothek. Die Vogtkate, soll innerhalb des Bildungsangebotes der Stiftungen als außerschulischer Lernort dienen. Hier sollen Kinder aus dem Elementarbereich lernen und erleben, wie Menschen zu früherer Zeit lebten, pflanzten und ernteten. Das Gebäude-Ensemble aus Opernscheune, Torhäusern und Vogthaus auf dem historischen Bauhofareal  mit der Nähe zum revitalisierten Küchengarten im Schlossgarten ist ein attraktiver Bildungs- und Kulturstandort in der Stadt.

Süduferpark

Der 6,6 ha große Süduferpark umfasst das Gelände östlich des Schlossgartens von der Opernscheune bis zur Oldenburger Landstraße im Süden und bis zum Großen Eutiner See im Norden. Während der Landesgartenschau 2016 stellte der Süduferpark mit dem Haupteingang und den Themengärten einen zentralen Bereich der Gartenschau dar. Jetzt befindet sich hier Eutins Reisemobilpark direkt am See.

Das früher wenig genutzte Gelände ist zu einem neuen Erholungsbereich für alle Eutinerinnen und Eutiner und ihre Gäste geworden. In diesem Areal sind neue Wege entstanden, die direkt zum See führen. Offene Wiesenbereiche und alte üppige Baumbestände bilden großzügige, grüne Freiräume zwischen den bebauten Flächen. Am Forsthof findet man Spielgeräte und Aufenthaltsmöglichkeiten.

Ein neuer Spazierweg führt durch den Wiesenbereich vom Bauhofareal zum Süduferpark. Durch die Wiese zieht sich der Lindenbruchgraben. Hier bieten neu angelegte Blühstreifen Lebensraum für Schmetterlinge und Bienen.

Der Wanderweg führt auch am ehemaligen Forsthof entlang. Der Spielplatz mit Holzschaukeln und Klettergerüsten, ein Highlight zur Gartenschau, ist erhalten geblieben– ebenso wie die Staudenpflanzungen. Wanderer und Radfahrer profitiern jetzt von dem neu erschlossenen, naturnahen Gelände.

Rampen und Treppen führen am Südufer direkt zum Großen Eutiner See. In diesem Bereich findet man Staudenpflanzungen und einen Obsthain mit im Frühling üppig blühenden Apfelbäumen. Direkt am Ufer befindet sich  ein Holzdeck mit Steg. Der neue Steg ermöglicht hier den direkten Zugang zum Wasser. Der bisherige Uferweg wurde verlegt, um das Gelände neu zu gestalten. Dabei ist auch ein „Uferplatz“ mit Sitzmöglichkeiten, die einen Ausblick  auf den See rund fünf Meter oberhalb des Wasserspiegels ermöglichen, entstanden. Alle Maßnahmen sind in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde erfolgt.

Reisemobilpark Großer Eutiner See

Die Stadt Eutin hat jetzt einen neuen Wohnmobilplatz mit 24 Stellplätzen in bester Lage im Süduferpark direkt am Großen Eutiner See. Der Hauptausschuss der Stadt Eutin hatte den Bau und die Bewirtschaftung eines Reisemobilparkes an der Oldenburger Landstraße den Stadtwerken Eutin GmbH übertragen.

„Das ist eine sehr gute Entwicklung für die touristische Infrastruktur der Stadt Eutin,“ freut sich Eutins Bürgermeister Carsten Behnk. „Ich denke, dass ein solcher Park an so einem bevorzugten Ort in dieser Qualität sehr gut angenommen werden wird. Endlich können wir den Wohnmobilisten ein entsprechendes Angebot zentrums- und naturnah machen. Wir erwarten auch positive, wirtschaftliche Effekte für den Handel und die Gastronomie in der Stadt. Außerdem ist dieser Wohnmobilstellplatz ein hervorragendes Beispiel für die Nachhaltigkeit der Landesgartenschauplanung.“

Die Eutin GmbH hat die Vermarktung des Platzes übernommen. Der neue Reisemobilpark verfügt über Strom-, Ver- und Entsorgungsanschlüsse. Es gibt ein barrierefreies Servicegebäude mit Toiletten und Duschen. Außerdem ist der Platz mit W-LAN durch die Stadtwerke Eutin ausgestattet.

„Dieser Wohnmobilstellplatz wertet den Standort Eutin weiter auf. Wir befinden uns hier an einer Schnittstelle zwischen unserer Kernkompetenz Technische Infrastruktur und Tourismus. Und deshalb freuen wir uns, dass wir diese wichtige Aufgabe für Eutin übernehmen konnten“, so Stadtwerke Geschäftsführer Marc Mißling. Für den Bau des Reisemobilplatzes haben die Stadtwerke 476.000 Euro investiert.

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06. November 2019

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