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Lage von Eutin und Süsel in Deutschland

Einzelhandelskonzept

Der strukturelle Wandel im Einzelhandel und dessen Auswirkungen auf die Stadtentwicklung ergaben für die Stadt Eutin die Notwendigkeit, eine fachlich fundierte Grundlage für eine bedarfsgerechte und geordnete Weiterentwicklung des örtlichen Einzelhandels zu erhalten. Hierfür hat die Stadt Eutin bei der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA Hamburg) ein Einzelhandelskonzept in Auftrag gegeben.

Für eine transparente und konsensorientierte Erarbeitung des Einzelhandelskonzeptes wurde prozessbegleitend ein Arbeitskreis initiiert.
Zusätzlich wurde im Rahmen des ISEK ( Intergriertes Stadtentwicklungskonzept) eine „Innenstadt-Werkstatt“ die Verknüpfung des Einzelhandelskonzepts mit Fragen der Gestaltung des öffentlichen Raums und der Stadtentwicklung ermöglicht.

In diesen Sitzungen wurden mit Vertretern aus dem Einzelhandel, dem Dienstleistungssektor, der politischen Fraktionen, der Verwaltung, der IHK und des Kreises OH die wesentlichen Projektergebnisse diskutiert, Handlungsbedarfe aufzeigt und Maßnahmenvorschläge entwickelt.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat am 14.02.2013 das Einzelhandelskonzept der Stadt Eutin vorbereitend beraten. Eine abschließende Beschlussfassung ist in der Stadtvertretung am 27.02.2013 erfolgt. Die im Rahmen des Beteiligungsverfahrens eingebrachten Anregungen und Bedenken sind in der beigefügten Fassung des EHK berücksichtigt. Das EHK wurde beauftragt und entwickelt, um im Rahmen der Bauleitplanung ein wirksames Steuerungsinstrument für großflächige Einzelhandelsansiedlungen einsetzen zu können und um auf nachbargemeindliche Planungen hinsichtlich ihrer schädlichen Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche der Stadt einzuwirken.

Aktuell

Zur Umsetzung des Einzelhandelskonzeptes werden kurz- bis mittelfristig Bebauungspläne mit MI- und GE/GI-Gebietsausweisungen geändert, die schädliche Auswirkungen auf die o.g. städtebaulichen Ziele der Stadt Eutin haben bzw. haben können. Weiterhin kann es zum Schutz der im Konzept dargelegten zentralen Versorgungsbereiche erforderlich sein für bestimmte Gebiete (Innenbereich nach § 34 BauGB) Bebauungspläne neu aufzustellen. Dabei ist der Bestandsschutz hinsichtlich der derzeit ausgeübten oder planerisch möglichen Baurechte zu beachten und nach den Vorschriften des BauGB geschützt. Der Fachbereich Bauen wird hierzu ein entsprechendes Umsetzungskonzept mit Darlegung von Prioritäten vorlegen.

Das Einzelhandelskonzept sollte regelmäßig überprüft und an wesentliche Veränderungen der Stadtentwicklung und der Marktsituation angepasst werden. Üblicherweise ist dies nach 5 bis 7 Jahren erforderlich.