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Dorfvorstände der Gemeinde Süsel votieren einstimmig für den Erhalt der eigenen Verwaltung

 

Auf einer Dienstversammlung der Gemeinde Süsel, die am Dienstagabend im TSV Heim in Süsel stattfand, haben sich alle anwesenden Mitglieder der Dorfvorstände der Gemeinde Süsel für den Erhalt der Gemeindeverwaltung ausgesprochen. Einstimmig wurde nach einer Anregung der Zarnekauer Dorfvorsteherin Bärbel Krauskopf folgender Aufruf beschlossen:

„Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die Dorfvorstände der 15 Dörfer bekennen sich zu der Gemeinde Süsel in ihrer heutigen Struktur mit einer eigenen Verwaltung in unserem Hauptort Süsel. Dazu gehören auch unsere Feuerwehren, Vereine, die Schule und die Kindergärten – ganz einfach unsere Lebensqualität.

Wir brauchen eine große Beteiligung am Bürgerentscheid, um ein eindeutiges Votum nach Kiel zu senden. Daher rufen wir jeden auf, sich am Bürgerentscheid am 19. März 2006 zu beteiligen und für den Erhalt der Gemeindeverwaltung in Süsel zu stimmen.

Ihre Stimme ist wichtig!“

Damit haben sich die Dorfvorstände die gleiche Geschlossenheit gezeigt, wie auch die in der Süseler Gemeindevertretung vertretenen Parteien, die CDU, die SPD und die FDP. Wichtigstes Ziel müsse es sein, so wurde an diesem Abend formuliert, der Bevölkerung klar zu machen, welche Bedeutung der Bürgerentscheid für die Zukunft habe und dazu zu bewegen, am 19. März ihre Stimmen abzugeben.

In der vom Bürgermeister Martin Voigt einberufenen Dienstversammlung ging es im Beisein der Bürgervorsteherin Ingeborg Fürstenberg und der Fraktionsvorsitzenden Gerhard Mews und Dirk Maas weiter um die Erfahrungen mit dem reduzierten Winterdienst in der Gemeinde Süsel. Hier wurden einzelne Probleme vorgetragen, die, wie festgestellt wurde, ohne große Veränderungen und Aufwand abstellbar sind, wie z.B. Schwierigkeiten auf Nebenstraßen, die eine Steigung aufweisen, die Räumung im Bereich von Bushaltestellen oder die auch schon einmal zu schmal erfolgte Räumung der Straßen. Grundsätzlich wurden jedoch keine Bedenken an der vorgenommenen Einschränkung beim Winterdienst erhoben.

Bürgermeister Martin Voigt gab dann auch an die Dorfvorstände die Informationen zur Bekämpfung der Vogelgrippe weiter, die er am gleichen Tage auf einer Informationsveranstaltung des Kreises Ostholstein erhalten hatte. Er rief dazu auf, nun vor dem Hintergrund der drohenden Gefahr nicht in Panik zu verfallen, aber doch alle Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen, die dazu beitragen können, die mögliche Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Dazu gehört, dass tote Vögel nicht berührt, sondern unverzüglich gemeldet werden. Er führte dazu aus, dass diese Meldung von der Gemeindeverwaltung während der Dienststunden unter der Rufnummer 04524/702733 und darüber hinaus über die Handynummer 0178/6642559 entgegengenommen werden. Die Gemeinde wird dann über ihre Bauhofmitarbeiter für eine Beseitigung der Vögel sorgen.