Hilfsnavigation

Sprache

Bluesfest in Eutin
Lage von Eutin und Süsel in Deutschland

 

 

1.         Das Wählerverzeichnis zur Wahl zum Europäischen Parlament für die Wahlbezirke der

Gemeinde Süsel und die Stadt Eutin wird in der Zeit vom 18. Mai bis 22. Mai 2009 während der allgemeinen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Süsel, Bürgerbüro, An der Bäderstraße 64, 23701 Süsel und in der Stadt Eutin, Sitzungssaal, Markt 1, 23701 Eutin für Wahlberechtigte zur Einsichtnahme bereitgehalten. Jeder Wahlberechtigte kann die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zu seiner Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen. Sofern ein Wahlberechtigter die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen überprüfen will, hat er Tatsachen glaubhaft zu machen, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben kann. Das Recht auf Überprüfung besteht nicht hinsichtlich der Daten von Wahlberechtigten, für die im Melderegister ein Sperrvermerk gemäß den § 21 Abs. 5 des Melderechtsrahmengesetzes entsprechenden Vorschriften der Landesmeldegesetze eingetragen ist.

 

Das Wählerverzeichnis wird im automatisierten Verfahren geführt. Die Einsichtnahme ist durch ein Datensichtgerät möglich.

           

            Wählen kann nur, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein hat.

 

2.         Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann in der Zeit vom 20. Tag

bis zum 16. Tag vor der Wahl, spätestens am 22. Mai 2009 bis 12.00 Uhr, bei der Gemeindebehörde Süsel, Bürgerbüro, An der Bäderstraße 64, 23701 Süsel oder der Stadt Eutin, Markt 1, 23701 Eutin Einspruch einlegen.

 

            Der Einspruch kann schriftlich oder durch Erklärung zur Niederschrift eingelegt werden.

 

3.            Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, erhalten bis spätestens zum

17.05.2009 eine Wahlbenachrichtigung.

 

Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, muss Einspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen, wenn er nicht Gefahr laufen will, dass er sein Wahlrecht nicht ausüben kann.

 

            Wahlberechtigte, die nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis eingetragen werden und die

bereits einen Wahlschein und Briefwahlunterlagen beantragt haben, erhalten keine Wahlbenachrichtigung.

 

4.         Wer einen Wahlschein hat, kann an der Wahl in dem Kreis Ostholstein durch Stimmabgabe

in einem beliebigen Wahlraum dieses Kreises oder durch Briefwahl teilnehmen.

 

5.         Einen Wahlschein erhält auf Antrag

 

            5.1 ein in das Wählerverzeichnis eingetragener Wahlberechtigter,

            5.2 ein nicht in das Wählerverzeichnis eingetragener Wahlberechtigter,

 

            a) wenn er nachweist, dass er ohne sein Verschulden die Antragsfrist auf Aufnahme in das

Wählerverzeichnis

 

bei Deutschen nach § 17 Abs. 1 der Europawahlordnung, bei Unionsbürgern nach § 17 a Abs. 2 der Europawahlordnung bis zum 17.05.2009

oder die Einspruchsfrist gegen das Wählerverzeichnis nach § 21 Abs. 1 der Europawahlordnung

bis zum 22.05.2009 versäumt hat,


            b) wenn sein Recht auf Teilnahme an der Wahl erst nach Ablauf der Antragsfrist bei

Deutschen nach § 17 Abs. 1 der Europawahlordnung, bei Unionsbürgern nach § 17 a Abs. 2 der Europawahlordnung oder der Einspruchsfrist nach § 21 Abs. 1 der Europawahlordnung entstanden ist,

 

c) wenn sein Wahlrecht im Einspruchsverfahren festgestellt worden und die Feststellung erst nach Abschluss des Wählerverzeichnisses zur Kenntnis der Gemeindebehörde gelangt ist.

 

Wahlscheine können von in das Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten bis zum 5. Juni 2009, 18.00 Uhr, bei der Gemeindebehörde mündlich, schriftlich oder elektronisch beantragt werden.

 

Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt.

 

Im Falle nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahlraumes nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten möglich macht, kann der Antrag noch bis zum Wahltag, 15.00 Uhr, gestellt werden.

 

Versichert ein Wahlberechtigter glaubhaft, dass ihm der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihm bis zum Tage vor der Wahl, 12.00 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.

 

Nicht in das Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte können aus den unter 5.2 Buchstabe a) bis c) angegebenen Gründen den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines noch bis zum Wahltage, 15.00 Uhr, stellen.

 

Wer den Antrag für einen Anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Ein behinderter Wahlberechtigter kann sich bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen.

 

6.         Mit dem Wahlschein erhält der Wahlberechtigte

 

            - einen amtlichen Stimmzettel,

            - einen amtlichen blauen Stimmzettelumschlag,

            - einen amtlichen, mit der Anschrift, an die der Wahlbrief zurückzusenden ist, versehenen

roten Wahlbriefumschlag und

            - ein Merkblatt für die Briefwahl.

 

Die Abholung von Wahlscheinen und Briefwahlunterlagen für einen anderen ist nur möglich, wenn die Berechtigung zur Empfangnahme der Unterlagen durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachgewiesen wird und die bevollmächtigte Person nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertritt; dies hat sie der Gemeindebehörde vor Empfangnahme der Unterlagen schriftlich zu versichern. Auf Verlagen hat sich die bevollmächtigte Person auszuweisen.

 

            Bei der Briefwahl muss der Wähler den Wahlbrief mit dem Stimmzettel und dem Wahlschein

so rechtzeitig an die angegebene Stelle absenden, dass der Wahlbrief dort spätestens am Wahltage bis 18.00 Uhr eingeht.

 

            Der Wahlbrief wird innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ohne besondere

Versendungsform ausschließlich von der Deutschen Post unentgeltlich befördert.

 

Er kann auch bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgegeben werden.

 

Eutin, den 06.05.2009                                                                   Stadt Eutin

                                                                                             - Der Bürgermeister -

                                                                                            als Gemeindebehörde

                                                                                            gez. i. V. Elgin Lohse