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Winterlandschaft
Lage von Eutin und Süsel in Deutschland

Sterbefall

Der Tod eines Menschen muss dem zuständigen Standesamt spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden.

In der Regel übernimmt das von Ihnen beauftragte Bestattungsunternehmen für Sie die Anzeige eines Sterfalles. In diesem Fall müssen Sie nicht persönlich beim Standesamt vorsprechen.

Grundsätzlich kann ein Sterbefall einer Person nur dann in Eutin beurkundet werden, wenn die Person im Standesamtsbezirk Eutin (dies ist der Bereich der Stadt Eutin sowie der Gemeinden Süsel und Bosau) verstorben ist.

Informationen für anzeigende Angehörige

Wenn Sie persönlich den Sterbefall im Standesamt anzeigen und beurkunden lassen möchten, legen Sie bitte immer die im Button »Unterlagen für die Beurkundung« genannten Dokumente im Original vor.
Für Urkunden und Urteilsausfertigungen, die nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind, ist zusätzlich eine Übersetzung eines in Deutschland öffentlich vereidigten Übersetzers vorzulegen.
Auf die Anbringung einer evtl. nötigen Überbeglaubigung (Apostille oder Legalisation) ist zu achten!

Im Einzelfall können neben den genannten Unterlangen noch weitere Dokumente erforderlich sein. Die Aufzählung ist daher nicht abschließend.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Informationen für Bestatter

Für die Beurkundung eines Sterbefalles benötigen wir die im Button »Unterlagen für die Beurkundung« genannten Dokumente. Die Krankenhäuser und Altenheime sind zur schriftlichen Anzeige des Sterbefalls verpflichtet, bitte ergänzen Sie die vorhandenen Daten. Sollten Sie einen Haussterbefall anzeigen, denken Sie bitte an den Nachweis über die Eintragung bei der Handwerkskammer.

Unterlagen für die Beurkundung eines Sterbefalls

1) Grundsätzlich erforderliche Dokumente

Ausweisdokument der vorsprechenden Person
Bundespersonalausweis der verstorbenen Person bzw. Reisepass, falls die/der Verstorbene nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaß und ggf. Kopie des Reisepasses des überlebenden Ehegatten bzw. Lebenspartners, wenn der Familienstand verheiratet bzw. verpartnert ist und diese nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
ärztliche Todesbescheinigung (vertraulicher und nichtvertraulicher Teil)
schriftliche Sterbefallanzeige jener Einrichtung, in der der Tod eingetreten ist (betrifft ledigliche die Sterbefälle, die sich in Kranhäusern, Alten- oder Pflegeheimen zugetragen haben)
einfache Melderegisterauskunft, wenn letzter Wohnort nicht Eutin/Süsel ist

2) Dokumente für ledige Verstorbenen (d. h. zeitlebens unverheiratet und nie eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet)

beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde

3) Dokumente für verheiratete Verstorbene

bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik Deutschland: beglaubigte Abschrift aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe
bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik Deutschland: Heiratsurkunde der letzten Ehe
bei Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR: Eheurkunde der letzten Ehe
bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik Deutschland: Eheurkunde der letzten Ehe und zusätzlich die unter 2) genannten Dokumente für beide Ehegatten oder beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister
bei Eheschließung im Ausland: Heiratsurkunde

4) Dokumente für verwitwete Verstorbenen

sämtliche unter Ziffer 3) genannten Dokumente, außer der Geburtsurkunde des vorverstorbenen Ehegatten
Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehegatten

5) Dokumente für geschiedene Verstorbene

sämtliche unter Ziffer 3) genannten Dokumente, außer der Geburtsurkunde des geschiedenen Ehegatten
Ausfertigung des Scheidungsurteils mit Rechtskraftvermerk; sofern die Scheidung im Ausland erfolgte, ist u. U. zusätzlich der Anerkennungsbescheid der Landesjustizverwaltung vorzulegen

6) Dokumente für Verstorbenen in Lebenspartnerschaft

beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde des Verstorbenen, Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag des/der überlebenden Lebenspartners/Lebenspartnerin
Urkunde über die Begründung der Lebenspartnerschaft

7) Dokumente für Verstorbene, deren Lebenspartnerschaft aufgelöst wurde

sämtliche unter Ziffer 6) genannten Dokumente
Sterbeurkunde des vorverstorbenen Lebenspartners oder
Urteil über die Aufhebung der Lebenspartnerschaft mit Rechtskraftvermerk

8) Zusätzliche Dokumente für verstorbenen Spätaussiedler

· Vertriebenenausweis bzw. Bescheinigung nach 15 BVFG (auch des überlebenden Ehegatten/Partners)
· Registrierschein; auch den des überlebenden Ehegatten/Partners
· Bescheinigung über alle Namenserklärungen (z. B. nach § 94 BVFG und/oder zum Ehenamen) bzw. Namensänderungsurkunde; jeweils auch vom überlebenden Ehegatten/Partner
· evtl. Einbürgerungsurkunde

Alle Urkunden die nicht in deutscher Sprache ausgestellt wurden, müssen von einem in Deutschland vereidigten Dolmetscher übersetzt und nach ISO-Norm transliteriert werden. Ggf. wird noch die Anbringung einer Apostille oder Legalisation gefordert.

Diese Auflistung ist nicht abschließend, evtl. werden noch weitere Unterlagen erforderlich.

Gebühren Sterbefall

Die Beurkundung eines Sterbfalls in kostenfrei, lediglich die Sterbeurkunden sind kostenpflichtig.

Eine Sterbeurkunde, auch die mehrsprachige, kostet derzeit 10 €. Für jede weitere im gleichen Arbeitsgang erstellte Urkunde werden je 5 € fällig. Ein Eintrag im Stammbuch der Familie (nur bei neueren Exemplaren möglich) kostet 10 €.

Für die Krankenkasse und für Rentenzwecke wird je eine gebührenfreie Urkunde und für die Friedhofsverwaltung eine Sterbefallbescheinigung ausgestellt.

Ausstellung von Sterbeurkunden

Sterbeurkunden können Ehe- und Lebenspartner sowie Personen die mit der verstorbenen Person in gerader Linie (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel usw.) verwandt sind sowie voll- oder halbbürtige Geschwister gegen Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses erhalten.

Darüber hinaus erhalten nur diejenigen Personen die entsprechenden Urkunden, die ein rechtliches Interesse an der Ausstellung der Urkunde glaubhaft machen können, d. h. die Personenstandsurkunde muss für die Wahrung oder die Durchsetzung eines Rechtes erforderlich sein, wobei es hierzu keine andere Möglichkeit geben darf. Die Erforderlichkeit der Urkunde wird im Einzelfall vom Standesamt geprüft!

Kontakt

Fachdienst Bürgerservice, Standesamt

Rathaus, Markt 1
23701 Eutin
Telefon: +49 4521 793- 213
Fax: +49 4521 793-4213
E-Mail: standesamt@eutin.de

Öffnungszeiten des Standesamts

Montag bis Donnerstag:
8:30 bis 12:00 Uhr und
14:00 bis 15:30 Uhr

sowie nach Vereinbarung