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Stadt Eutin geht neue Wege in der Integrationsberatung

Christian Grantz und Sophia Schutte

In der Eutiner Stadtverwaltung haben heute Sophia Schutte als neue Koordinatorin und Christian Grantz als Betreuer für Asylbewerber und Flüchtlinge ihren Dienst aufgenommen. Mit den neu geschaffenen Stellen will Eutin die Situation für Asylbewerber und Flüchtlinge in der Stadt verbessern und eine Anlaufstelle für Asylangelegenheiten schaffen. 

Sophia Schutte und Christian Grantz haben ein gemeinsames Büro in den neuen Räumen des Ordnungsamtes in der Albert-Mahlstedt-Straße 13 und sind telefonisch erreichbar unter 793-265 / 793-266. Hr. Grantz wird als Betreuer im Außendienst direkt vor Ort bei der Unt9rbringung und Beratung von Flüchtlingen im Einsatz sein. Fr. Schutte wird als Koordinatorin die bereits existierenden ehrenamtlichen Initiativen in der Flüchtlingsbetreuung und die einzelnen Schnittstellen in der Verwaltung miteinander vernetzen. Frau Schutte war bislang als Dozentin bei der Volkshochschule Eutin im Bereich Sprache und Integration tätig. 

„Unser Ziel ist es, eine Willkommenskultur in der Stadt Eutin für Flüchtlinge und Asylbewerber zu schaffen“, sagte Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz heute bei der Vorstellungsrunde der neuen Mitarbeiter im Rathaus. „Mit den neu geschaffenen Stellen können wir angemessen auf die wachsenden Flüchtlingszahlen reagieren und einfach die Situation der Menschen hier vor Ort in unserer Stadt verbessern,“ so Klaus-Dieter Schulz weiter. 

Als erstes Projekt möchte Koordinatorin Sophia Schutte ein Willkommenspaket auf den Weg bringen. Darin soll ein Stadtplan enthalten sein mit Piktogrammen, der in allen Sprachen verständlich ist, eine Liste von Begegnungsstätten und wichtigen Adressen und gerne auch kleine Willkommensgeschenke. Kugelschreiber, Blöcke, Buntstifte für Kinder, Kuscheltiere, Seife, Shampoo oder sonstige kleine Give-Aways sind sehr willkommen. Wer als Unternehmer oder  Privatperson in diesem Bereich helfen möchte, kann sich bei Christian Grantz per e-mail melden unter c.grantz@eutin.de. 

Aktuell sind in der Stadt Eutin 74 Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht. Die meisten Menschen kommen aus Kriegsgebieten in Syrien und im Irak. Für das laufende Jahr erwartet die Ordnungsbehörde der Stadt auf Zuweisung durch das Land mehr als 100 weitere Flüchtlinge. Die Unterbringung erfolgt in verschiedenen Unterkünften und Wohnungen - verteilt auf das gesamte Stadtgebiet.