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Politik in der Schule

Eutiner Stadtvertreter begeistern Schüler für Kommunalpolitik

Ein durchweg positives Fazit zogen die TeilnehmerInnen des Projektes „Kommunalpolitik im Geschichtsunterricht“. Bei dem Pilotprojekt hatten sieben Schüler des Voss-Gymnasiums einen Paten aus den Fraktionen in der Eutiner Stadtvertretung. Gemeinsam mit ihrem Paten konnten die Jugendlichen alle öffentlichen Ausschüsse und politischen Veranstaltungen besuchen.

Politik in der Schule

Eutins Bürgervorsteher Dieter Holst hatte die Idee zu dem erfolgreichen Projekt, das über einen Zeitraum von sechs Monaten lief. Sein Ziel, junge Leute für die Kommunalpolitik zu interessieren, konnte er mit tatkräftiger Unterstützung seiner Kollegen umsetzen. Die Eutiner StadtvertreterInnen und bürgerlichen Mitglieder hatten sich dem Jugendprojekt von Anfang an aufgeschlossen gezeigt. Den Schülern wurden u. a. die Aufgaben einer Kommune und die Möglichkeiten der Mitwirkung erklärt. Die Schüler zeigten sich auf der Abschlussveranstaltung begeistert von dem Projekt. „Das sei genau der richtige Ansatz, um Interesse zu wecken“, so Voss-Schüler Tim Seidensticker. Alle gaben an, fürs Leben gelernt zu haben. Außerdem habe das Projekt auch Spaß gemacht. Man gehe jetzt mit ganz anderen Augen durch die Stadt und habe ein viel besseres Verständnis für die Arbeit der Kommunalpolitiker.

Auch die Paten waren begeistert über die gute Zusammenarbeit mit den Schülern. Der Einsatz habe sich gelohnt, so ihr Fazit.

Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz dankten den Teilnehmern für ihr Engagement:

den StadtvertreterInnen Kathrin Pitzner, Heiko Godow, Bernd Ditscher, Malte Kuhr (alle CDU), Caroline Busse und Hans-Georg Westphal (SPD), Birgit Balzer (Grüne) und Marion Zabel als bürgerliches Mitglied (FDP), der Lehrerin Katharina Pörksen vom Voss-Gymnasium, und den Schülern Finn Götz, Finn Schädlich, Jores Meyer, Tim Seidensticker, Lasse Gehmeyr, Benjamin Zastrow und Salim Dinzhad.

Alle TeilnehmerInnen sprachen sich für eine Fortsetzung des erfolgreichen Pilotprojektes aus. "Man werde im nächsten Schritt das Weber-Gymnasium miteinbeziehen, sagte Dieter Holst, aber auch die anderen Schulen werden im Auge behalten“.