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Bluesfest in Eutin
Lage von Eutin und Süsel in Deutschland

Sanierung der Torhäuser

Die Sanierungsarbeiten an den Torhäusern auf dem historischen Bauhofareal haben begonnen. Zunächst wurde die Baustelle eingerichtet. Zurzeit laufen Abbrucharbeiten. Eine Zwischenwand und der Stahlbetonboden werden entfernt. Danach folgt die Sanierung der Balkenkonstruktion. Die morschen Reetdächer werden von einer Spezialfirma entfernt, und die Dächer der Torhäuser werden später wieder neu gedeckt. Diese ersten Arbeiten laufen etwa bis Mitte August.

Den Torhäusern auf dem historischen Bauhofareal kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Sie sind im Integrierten Altstadtkonzept als Ort mit einem besonderen Entwicklungspotenzial eingestuft worden. Die eingetragenen Kulturdenkmale aus dem Jahre 1837 weisen gravierende Schäden auf. Beide Gebäude sollen im Laufe des Jahres 2015 denkmalgerecht saniert werden. Zur Gartenschau sollen sie die Blumenschauen beherbergen. Langfristig sollen hier Veranstaltungsräume entstehen.

Die Opernscheune ist bereits jetzt ein kultureller Anziehungspunkt auf dem historischen Bauhofareal. Hier sind auch die Neuen Eutiner Festspiele gGmbH ansässig. In der Nähe befindet sich die Seebühne, die die Heimat. der Festspiele ist. Das touristische Angebot am Bauhof soll 2017 durch eine Jugendherberge weiter ausgebaut werden. Der alte Baumbestand bleibt erhalten; zusätzlich werden in diesem Bereich Rosenbeete, Hecken und eine Wiesenfläche angelegt. Hier entsteht auch ein Parkplatz, der künftig über die neue Zufahrt von der Oldenburger Landstraße angefahren wird. An der Straße wird ergänzend eine Allee gepflanzt.

Das Vogthaus in unmittelbarer Nähe wird zum Haus der Stiftungen genutzt als dauerhafter Sitz durch die Bürgerstiftung Eutin, Sparkassenstiftung Ostholstein und Sparkassenstiftung Eutiner Landesbibliothek. Für die Zeit der Landesgartenschau soll die Vogtkate, innerhalb des Bildungsangebotes der Stiftungen, als außerschulischer Lernort dienen. Hier sollen Kinder aus dem Elementarbereich lernen und erleben, wie Menschen zu früherer Zeit lebten, pflanzten und ernteten. Das Gebäude-Ensemble aus Opernscheune,

Torhäusern, Vogthaus und Jugendherberge auf dem historischen Bauhofareal soll sich langfristig als Bildungs- und Kulturstandort etablieren.

Ein neuer Spazierweg führt durch den Wiesenbereich vom Bauhofareal zum Süduferpark. Durch die Wiese zieht sich der Lindenbruchgraben. Hier bieten neu angelegte Blühstreifen Lebensraum für Schmetterlinge und Bienen. Außerdem soll ein Wohnmobilstellplatz im Bereich Oldenburger Landstraße/Jungfernort eingerichtet werden. 24 Stellplätze für Wohnmobilreisende sollen im Zuge einer Nachnutzung im vorigen Eingangsbereich zur Landesgartenschau entstehen.

Der Wanderweg führt auch am ehemaligen Forsthof entlang. In diesem Bereich entstehen nach der Gartenschau neue Baugebiete. Der Spielplatz mit Holzschaukeln und Klettergerüsten, ein Highlight zur Gartenschau, bleibt erhalten – ebenso wie die Staudenpflanzungen. Wanderer und Radfahrer werden von dem neu erschlossenen, naturnahen Gelände profitieren.

Rampen und Treppen führen am Südufer direkt zum Großen Eutiner See. In diesem Bereich findet man Staudenpflanzungen und einen Obsthain mit im Frühling üppig blühenden Apfelbäumen. Direkt am Ufer entsteht ein Holzdeck mit Steg. Der neue Steg ermöglicht hier den direkten Zugang zum Wasser. Der Baumbestand im Uferbereich bleibt erhalten. Der bisherige Uferweg wird verlegt, um das Gelände neu zu gestalten. Dabei entsteht auch ein „Uferplatz“ mit Sitzmöglichkeiten, der einen Ausblick auf den See rund fünf Meter oberhalb des Wasserspiegels ermöglicht. Alle Maßnahmen erfolgen in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde.