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Bluesfest in Eutin
Lage von Eutin und Süsel in Deutschland

Stadtsanierung von oben: Spannende Eutiner Einblicke

Es tut sich etwas in Eutin, und das ist an vielen Orten in der Stadt sichtbar. Die Stadtentwicklung läuft auf Hochtouren. Es wird gebaut - für eine moderne und lebenswerte Stadt, für mehr Freizeit- und Aufenthaltsqualität rund um den Großen Eutiner See und in der historischen Altstadt.

Der Prozess ist spannend und sorgt für ein großes öffentliches Interesse. Die aktuellen Sanierungsprojekte kann man zurzeit am besten von oben beobachten. Amateur-Fotograf Jan Rossmann ist in diesem Winter mit seiner Drohne über die verschiedenen Areale geflogen und zeigt in einer Bildergalerie ungewöhnliche Einblicke aus bis zu 200 m Höhe. Er war in der Innenstadt im Bereich Peterstraße und Bahnhof unterwegs sowie rund um den Großen Eutiner See; die Baufortschritte sind gut zu erkennen.

Bei allerbestem Wetter sind die Piloten von Falcon Crest zu ihrem Rundflug über Eutin gestartet. Sie bieten Fotos in höchster Auflösung und Qualität aus der Flugzeugperspektive an. Alle Bilder sind zu sehen unter: www.altstadt-eutin.de, www.eutin.de unter „Stadtentwicklung“ sowie unter www.eutin-2016.de unter „Baufortschritt“.

Grundlage der Stadtentwicklung in Eutin ist das sogenannte „ISEK“. Bürger, Politik und Verwaltung haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht und 2012 das Integrierte Stadtentwicklungskonzept beschlossen. Das ISEK hat Stärken und Schwächen der Stadt aufgezeigt und bietet einen Handlungsrahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung für die kommenden 20 Jahre.

„Städtebauliche Mängel“ sollen im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt werden; die teilweise in die Jahre gekommene Innenstadt soll modernisiert und in ihren Funktionen gestärkt werden.

Erstes Etappenziel für die Stadtsanierung ist die Landesgartenschau, die am 28. April dieses Jahres startet. Eutin bietet rund ums Schloss und den Großen Eutiner See die perfekte Kulisse für die Großveranstaltung.

Bis dahin ist noch einiges zu tun: Die Stadtbucht am Großen Eutiner See wird neu gestaltet und sich künftig mit einer einladenden Promenade mit Holzdeck und vielen spannenden Sitzmöglichkeiten präsentieren. Der Seepark, ein bislang eher wenig genutztes Areal, soll künftig Freizeit- und Aktivitätsbereich für Jung und Alt werden mit Sichtachsen zum Wasser, aufregenden Spielplätzen und Streetballflächen.

Der Süduferpark wird neu erschlossen als Freizeitgebiet für Natur- und Wanderfreunde mit direktem Seezugang. Auch das Bauhofareal und die historischen Torhäuser werden saniert.

Der Bahnhofsvorplatz und die westliche Peterstraße als Entrée zur Innenstadt werden ebenfalls bis zum Frühjahr 2016 neu gestaltet. Die Entwürfe stammen aus einem großen Wettbewerb zur Innenstadtgestaltung, den die Stadt Eutin 2014 durchgeführt hatte.

Nach der Landesgartenschau sollen weitere Teilbereiche der historischen Innenstadt nach und nach behutsam saniert werden. Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit des Stadtmarketings und des Fachbereiches Bauen der Stadt Eutin begleitet das Projekt und die einzelnen Schritte. Die Bürgerinnen und Bürger können sich im Netz unter www.altstadt-eutin.de, in einer eigenen Sanierungszeitung oder in der sogenannten „Infobox“ über die jeweiligen Maßnahmen informieren. Der mobile Ausstellungspavillon wurde am 09. Mai 2015, dem Tag der Städtebauförderung, in der Peterstraße eröffnet.

In verschiedenen Formaten wurden die Bürger mit einbezogen in die Planung: Es wurden Bürgerforen, Workshops, Informationsveranstaltungen, Bürgerspaziergänge und Baustellenführungen organisiert.

Insgesamt steht die Stadt Eutin vor der größten Sanierungsmaßnahme ihrer Geschichte. Mehr als 20 Millionen Euro werden investiert mit Hilfe von Stadt, Land, Bund und EU. Die Eutiner Innenstadt wird dadurch maßgeblich aufgewertet werden.

DCIM\100MEDIA

 

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