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Lage von Eutin und Süsel in Deutschland

Diskussion „Frauen sind wählerisch“ mit 6 LandtagskandidatInnen am 28. März in Eutin

Am 7. Mai sind in Schleswig-Holstein Landtagswahlen. Alle Wahlberechtigten ab 16 Jahren haben die Pflicht und die Chance, den neuen Landtag für die nächsten 5 Jahre zu wählen. Außerdem gilt diese Landtagswahl als ein Gradmesser für die Bundestagswahl im September.

In zahlreichen Ländern riskieren Menschen, die sich für freie Wahlen einsetzen, ihre Gesundheit und Freiheit, während bei uns Viele gar nicht wählen. Die Eutiner Frauenrunde wünscht sich eine höhere Wahlbeteiligung als vor 5 Jahren, als nur 60,2% der WählerInnen ihr Recht in Anspruch genommen haben, und hat die Kandidatinnen und Kandidaten der etablierten Parteien zu einer öffentlichen Gesprächsrunde eingeladen.

Am Dienstag den 28. März stellen sich unter der Überschrift „Frauen sind wählerisch“ von 18 bis 20 Uhr folgende KandidatInnen aus dem Wahlkreis Ostholstein den Fragen der Bürgerinnen und Bürger:

Regina Poersch (SPD), Tim Brockmann (CDU), Marlies Fritzen (Grüne), Dirk Meußer (FDP), Katjana Zunft (Linke) und Sybilla Nitsch (SSW).

„Uns als lokale Frauenverbände interessiert insbesondere die Entwicklung des Kreisgebietes Ostholstein als Raum zum Leben und Arbeiten“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eutin, Gudrun Dietrich. „Wir sehen die auf uns zukommenden Herausforderungen angesichts des demographischen Wandels und der Beschäftigungssituation mit Sorge.“

Konkrete Probleme, mit denen die Frauenverbände bereits jetzt konfrontiert werden, sind der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, sowohl für Ältere als auch für Familien, mit Anbindung an die örtliche Infrastruktur. Darüberhinaus sind die Situation in der Alten- und Krankenpflege und die Armut vieler Familien die vorrangigen Themen.

„Wer aufgrund von Teilzeitbeschäftigung und/oder prekärer Beschäftigungsverhältnisse oder als Alleinerziehende/r kein Geld für die private Altersvorsorge übrig hat, steuert trotz der jahrzehntelangen Leistungen in Familie und Beruf in die Altersarmut“, so das Fazit der Veranstalterinnen. Das betrifft zu einem Großteil Frauen und in Folge auch deren Kinder. „Doch gerade bei den Kindern liegt die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Es muß oberstes Ziel von Politik sein, junge, gut ausgebildete Menschen dazu zu bewegen, hier zu bleiben, damit Ostholstein auch in Zukunft mehr ist als ein Altersruhesitz oder ein Ferienland für Sommerurlauber“, so die Forderung der Frauenrunde.

Die Politik kann zwar nicht alle Probleme lösen, doch sie verfügt über Steuerungskompetenzen bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen.

„Wir hoffen, dass viele diese Gelegenheit nutzen und zu „Frauen sind wählerisch“ kommen“, so die Veranstalterinnen.

Zur Eutiner Frauenrunde gehören das Frauenhaus OH e.V., der Frauennotruf OH e.V., der Sozialdienst katholischer Frauen e.V., die Familienbildungsstätte Eutin, das Evangelische Frauenwerk OH e.V., der LandFrauenVerein Eutin, der Kulturbund Eutin, die Kreisbibliothek Eutin und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eutin.

Die Veranstaltung findet in der Eventlocation L’Etoile in der Lübecker Landstraße 36 neben der Shell-Tankstelle statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Parkplätze stehen gegenüber hinter dem Hotel Alte Straßenmeisterei zur Verfügung. Informationen unter g.dietrich@eutin.de.

Anlagen

Frauenrunde0317

Foto der Frauenrunde v.l.n.r.: Gabriele Appel/Sozialdienst kathol. Frauen, Juliane Scheele/Evang. Frauenwerk, Carla Schneider/Frauennotruf, hinten: Stina Rosenau/Frauenhaus, Brigitte Schmidt/LandFrauenVerein Eutin, vorne: Sybille Rohowsky/Frauenhaus, Gudrun Dietrich/Gleichstellungsbeauftragte Eutin. Es fehlen die Familienbildungsstätte, der Kulturbund und die Kreisbibliothek

 

DirkMeußerFDP0317

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Dirk Meußer (FDP) Marlies Fritzen (Grüne)

 

 

 
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Regina Poersch (SPD)

Tim Brockmann (CDU)

>>  Plakat Wählerisch [PDF: 376 KB]