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Kinder- und Jugendbeteiligung in Eutin

19 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren haben sich jetzt erstmals getroffen, um das Thema „Kinder- und Jugendbeteiligung in Eutin“ zu diskutieren und das weitere Vorgehen abzustimmen. Alle Kinder und Jugendlichen, die sich für Themen der Kommunalpolitik interessieren, waren herzlich eingeladen zu diesem ersten Treffen am Montag, 03. April 2017, um 16.30 Uhr im Gemeindesaal der St. Michaeliskirche in Eutin.

Nach einer Begrüßung durch Johanna Wester, Leiterin des Eutiner Jugendzentrums, berichtete Andreas Hecht, Diakon für Kinder- und Jugendarbeit (Evangelische Jugend in der Holsteinischen Schweiz) über die Erfahrungen von Beteiligung im Jugendkonvent; Malte Kuhr, mit 22 Jahren jüngster Stadtvertreter in Eutin, erklärte die Aufgaben und die Rolle eines Jugendparlamentes.

Dann waren die Kinder und Jugendlichen gefragt. Sie diskutierten die Fragen „Wofür willst Du Dich in Eutin einsetzen/engagieren? Was interessiert Dich? Topthemen sind danach: Schulen, Schulhöfe, Freizeitangebote/Spielplätze und Radwege. Bei der Frage „Wie willst Du Dich engagieren/einsetzen?“ sprach sich etwa die Hälfte für ein Kinder- und Jugendparlament aus, der Rest interessierte sich eher für projektbezogenes Engagement.

Es wurden weiterhin Anregungen und Wünsche aufgenommen und ein Zeitplan für die weitere Kinder- und Jugendbeteiligung entwickelt. Ein Teil der Gruppe möchte sich nach den Osterferien erneut treffen. Als Ort favorisierten die Teilnehmer den Sitzungssaal im Rathaus. Mit den interessierten Kindern und Jugendlichen wird nun die Gründung eines Parlamentes vorbereitet. Natürlich sind auch noch weitere Interessenten willkommen. Weitere Informationen gibt es bei Johanna Wester, Jugendpflege der Stadt Eutin, Tel.: 04521/793-260 oder per mail: j.wester@eutin.de.

Hintergrund: Die Stadt Eutin möchte Kinder und Jugendliche an Entscheidungen beteiligen. Das hat die Eutiner Stadtvertretung nach Vorbereitung durch den Fachausschuss im Herbst des vergangenen Jahres beschlossen. In der Vorbereitungsphase wurden erste Gespräche mit Lehrern und Schulsozialarbeitern einiger Schulen, den Jugendverbänden und diversen Einzelpersonen geführt. Außerdem hat eine Mitarbeiterin die Ausbildung zur Fachkraft für Kinder- und Jugendbeteiligung in Schleswig-Holstein begonnen.

Erstes Treffen Kinder- und Jugendparlament