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„Hochsensibilität – was ist das?“

„Hochsensibilität – was ist das?“  Dieser Frage will die Volkshochschule Eutin und das Osterberg-Institut in Niederkleveez in einem Vortag nachgehen am Mittwoch, dem 05. Februar um 19 Uhr im VHS-Haus, Plöner Straße 19 in Eutin. Referentin ist Cordula Roemer , Berlin.

Hochsensibilität ist  laut der Forschungen der letzten 20 Jahre eine ererbte Disposition zu einem reizoffenen Nervensystem. Diese Veranlagung betrifft ca. 15-20% aller Menschen jeden Alters und kann sich in sämtlichen Lebensbereichen  zeigen. Reizoffenheit bedeutet, dass sämtliche Sinnesorgane deutlich mehr Reize und Informationen auf- bzw. wahrnehmen, als dies normalerweise der Fall ist. Zusätzlich werden diese aufgenommenen Reize vom Gehirn intensiver verarbeitet.

 

Hochsensible Menschen haben aufgrund ihrer Disposition in unserer Kultur mit  sehr  spezifischen Problemen zu kämpfen: massive Überreizung, Unverständnis, Ablehnung, verkannte Gaben, Leistungs- oder Konzentrationsprobleme u.v.m.

Fachkräfte aus pädagogisch-psychologisch-medizinischen Bereichen sind oftmals mit den besonderen Problemen Hochsensibler konfrontiert, ohne zu wissen, was die eigentlichen Ursachen dieser Schwierigkeiten sein können. Eine passgenaue Unterstützung Betroffener ist dann  schwierig.

 

Eine solch grundlegende und tiefgreifende Veranlagung prägt das Leben einer/s Betroffenen auf vielfältige und nicht  selten schwierige Art und Weise.

Cordula Roemer erläutert im Vortrag das Phänomen, zeigt die besonderen Merkmale auf und verdeutlicht die  spezifischen Gaben, aber auch die Herausforderungen, die eine Hochsensibilität für Betroffene und ihre Mitmenschen mit sich bringt.

 

Für diesen Vortag ist eine Anmeldung erforderlich bei der VHS Eutin unter: 04521-849879/80 oder auf der Homepage vhs-eutin.de oder beim Osterberg-Institut, Tel 04523-99290 oder unter www.osterberginstitut.de