Einweihung Infotafel auf dem Jüdischen Friedhof
Feierliche Einweihung der Informationstafel für den jüdischen Friedhof in Eutin
Termin: Donnerstag, 22. Mai 2025, 16.00 Uhr
Ort: Jüdischer Friedhof Eutin
Veranstalter:
Stadt Eutin in Kooperation mit dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen.
Im Rahmen des Projektes
„Steinerne Zeugen. Beschilderung der jüdischen Friedhöfe in Schleswig-Holstein“
Mehr als zweitausend jüdische Friedhöfe in Deutschland bilden ein reiches kulturelles und religiöses Erbe. 22 davon liegen in Schleswig-Holstein. Diese wurden nun einheitlich mit Informationstafeln ausgestattet – ein bundesweit einmaliges Projekt.
Erarbeitet wurden die Texte von Geschichtsstudierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Die Tafeln informieren über die Bedeutung des Bestandes der jüdischen Friedhöfe, die Geschichte des jeweiligen Friedhofs sowie über die beim Betreten des Friedhofs einzuhaltenden Regeln. Sie erhöhen die Sichtbarkeit der Friedhöfe und damit auch jüdischen Lebens als Teil der Geschichte und Gegenwart Schleswig-Holsteins und leisten so einen nachhaltigen Beitrag zur Verankerung dieses kostbaren historischen Erbes im kulturellen Gedächtnis des Landes.
Programm
Grußworte
Elgin Lohse
Bürgervorsteherin Stadt Eutin
Dietrich Mau
Grußwort der Familie Markovits (Nachfahren der Familie Nathan)
Dr. Gerhard Ulrich
Landesbeauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus
Impulse
Dr. Helge-Fabien Hertz:
Jüdische Friedhöfe in Schleswig-Holstein
David Gutzeit
Der jüdische Friedhof Eutin
Gang über den jüdischen Friedhof
mit Dietrich Mau
Hintergrund: Projekt „Steinerne Zeugen. Beschilderung der jüdischen Friedhöfe in Schleswig-Holstein“
2024/25 wurden alle jüdischen Friedhöfe in Schleswig-Holstein mit Informationstafeln ausgestattet – ein bundesweit einmaliges Projekt. Die Tafeln informieren über die Bedeutung des Bestands der jüdischen Friedhöfe in Deutschland, die Geschichte des jeweiligen Friedhofs sowie über die beim Betreten des Friedhofs einzuhaltenden Regeln. Durch sie wird die Sichtbarkeit der Friedhöfe und damit auch jüdischen Lebens als Teil der Geschichte und Gegenwart schleswig-holsteinischer Kommunen erhöht und zugleich ein nachhaltiger Beitrag zur stärkeren Verankerung des kostbaren historischen Erbes der jüdischen Friedhöfe im „kulturellen Gedächtnis“ des Landes geleistet.
Weitere Informationen zum Projekt Steinerne Zeugen siehe hier:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/LD/Wissen/Projekte/Projekte_Inhalte/2025_Steinerne_Zeugen_Projekt