Neubau Feuerwehrhaus - Blog
Wir starten mit unserem Blog zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses am Meinsdorfer Weg. Eutin setzt hier ein großes Bauprojekt um. Wir rechnen 2027 mit der Fertigstellung.
Das ist der Plan:
Der Neubau wird barrierefrei und komplett umfahrbar sein. Die Fahrzeughalle mit sechzehn Stellplätzen wird an der Südseite von einer Waschhalle und einem Waschplatz und an der Westseite von einem eingeschossigen Nebenbau für Werkstätten, Lagerflächen und Umkleiden mit Sanitärräumen flankiert. Im Norden befindet sich ein zweigeschossiger Verwaltungstrakt mit Schulungsräumen, Räumen der Jugend- und Kinder-Feuerwehr sowie Verwaltungsräumen.
Der Parkplatz für die Feuerwehrleute wird mit 116 Stellplätzen westlich und südlich des neuen Baukörpers angeordnet. Der Gebäudezugang erfolgt für die Feuerwehrleute im Alarmfall ebenerdig vom Parkplatz ausgehend sowie mit kurzem Weg zu den Umkleideräumen. Der Weg aus den Umkleideräumen zu den Fahrzeugen in der Halle ist ebenfalls kurz und sicher. Nach den Einsätzen erfolgt der Zugang zu den Umkleiden über eine Schleuse direkt durch die Sanitärräume.
Der Bau ist nachhaltig geplant. U. a. wird eine Photovoltaikanlage installiert, welche bis zu 270 kWh Strom generiert, sodass 90 kWh für den Eigenbedarf in Anspruch genommen werden können und 180 kWh in das Netz der Stadtwerke Eutin eingespeist werden.
Außerdem ist für die Wärmeerzeugung eine Geothermieanlage vorgesehen. Das neue Gebäude wird im KFW 40 Standard errichtet. Darüber hinaus werden einige Parkplätze mit einer Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge ausgestattet.
26. September 2025
Mit der offiziellen Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus am Meinsdorfer Weg ist ein weiterer Meilenstein für das Großprojekt erreicht. Nachdem auf dem Grundstück zuvor die umfangreichen Arbeiten für den Bodenaustausch, für die Geländeauffüllungen und für den Rohrleitungsbau von der Firma Heinrich Karstens Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Kiel ausgeführt wurden, startet jetzt der Hochbau.
Zunächst wurde der erste Teil der Gebäudesohle betoniert. Aufgrund der Größe des Bauwerks wird fünf Abschnitten gearbeitet, damit die Materialanlieferung und die daran anschließende Verarbeitung Zug um Zug erfolgen können. Bei einer durchschnittlichen Sohlstärke von 40 cm müssen allein für dieses Bauteil etwa 1.000 m³ Beton und rund 320 t Stahl verarbeitet werden.
Bei der feierlichen Grundsteinlegung wurden auch zwei Zeitkapseln in die Sohle eingelassen. Die Kupferkapsel von Feuerwehr und Stadt Eutin enthält u.a. tagesaktuelle Zeitungen, Münzen und eine Feuerwehrchronik. Die zweite Kapsel ist aus Edelstahl und wurde von der Partnerfeuerwehr aus Eltville am Rhein gefüllt. Im Anschluss an die Grundsteinlegung wurde der Bau von Pastorin Maren Löffelmacher von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Eutin gesegnet.
Bürgermeister Sven Radestock sagte bei der Grundsteinlegung: „Wir bauen hier eine top-moderne Feuerwache für unsere Stadt. Die Planungen haben lange gedauert, aber dafür wird das neue Haus unserer Feuerwehr die besten Möglichkeiten geben, ihre lebenswichtigen Aufgaben für die Kommune auch in Zukunft zu erfüllen. Ich danke allen, die an der Planung und Umsetzung mitgewirkt haben und jetzt auch noch an dem Großprojekt arbeiten. Ich freue mich schon auf die Eröffnung.“
Die Rohbauarbeiten werden von der Firma Gollan-Bau GmbH mit Sitz in Neustadt/Beusloe ausgeführt. Zunächst hat das Unternehmen einen Baukran aufgestellt und vorab die Einschalung der Schächte und Gruben vorgenommen. Für die erforderliche Baustraße wurden etwa 1.300 m³ Betonrecyclingmaterial verbaut.
Die Brutto-Grundfläche des Gebäudes beträgt etwa 3.149 m² bei insgesamt 17.093 m³ umbauten Raum. Die Nettogrundfläche liegt später bei ca. 2.993 m² mit Nutzflächen von 2.569 m².
Die Fundament- und Sohlarbeiten werden voraussichtlich Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Je nach Wetterlage werden unmittelbar danach die Wände im Erdgeschoss errichtet und Stahlbetonstützen aufgestellt.
Wenn alles nach Plan läuft, können die Maurer im Frühjahr 2026 den Bau mit entsprechendem Mauerwerk verblenden.
Außerdem hat die Stadt Eutin bereits mit den Teilerschließungsarbeiten für die Straße Dosenredder begonnen. Diese Baumaßnahme wurde eng mit den bereits stattfindenden Bauarbeiten für die Feuerwache abgestimmt.
Die Stadt Eutin dankt ausdrücklich den Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern der angrenzenden Anlage für die gute Zusammenarbeit und ihre Geduld.
03. Juni 2025
Neuigkeiten von unserer Großbaustelle für das neue Feuerwehrgerätehaus am Meinsdorfer Weg. Der nächste Meilenstein ist erreicht. Die Bohrungen für das Einbringen der Geothermie-Sonden starten jetzt.
16 Bohrlöcher werden auf dem Baufeld gesetzt und das Gerät wird in etwa 160 m Tiefe bohren. Per Leitung wird dann später Flüssigkeit in die Rohre gepumpt, die dann im Kompressionsverfahren Wärme für das neue
Feuerwehrgerätehaus erzeugen wird. Der Neubau wird also nach Fertigstellung klimafreundlich mit Erdwärme beheizt.
19. Mai 2025
Inzwischen wurden die Arbeiten für das Auffüllen des Schwammkörpers auf dem Baugrundstück beendet. Dafür wurde Sand, der das zukünftige Speichervolumen für das anfallende Oberflächenwasser liefern soll, angefahren und fachgerecht verdichtet.
Jetzt muss der Unterboden für die Gründungsebene hergestellt werden, damit die Fundamente und die Sohlplatte, einschließlich der vorgesehenen Rohrleitungen, errichtet und eingebaut werden können.
Es konnten keine Bilder gefunden werden.
07. April 2025
Update: Inzwischen konnten die Arbeiten für den Torfaushub auf dem Baugrundstück abgeschlossen werden. Im Moment wird bereits der Kies für die Geländeauffüllung eingebaut und entsprechend vefdichtet.
Die Tiefbauarbeiten laufen nach Plan. Im Sommer sollen die Rohbauarbeiten starten.
11. März 2025
Es geht voran auf unserer Großbaustelle für das neue Feuerwehrgerätehaus am Meinsdorfer Weg. Nachdem die Spundwand zum Abstützen des Geländes gesetzt wurde, beginnen jetzt die Tiefbauarbeiten mit dem Bodenaushub und dem Rohleitungsbau.
Vorab wurden die notwendigen Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser vor Ort gelegt. Die Fläche wurde so weit hergerichtet, dass hier jetzt Büro- und WC-Container für das Bauteam aufgestellt werden konnten.
Im unteren Grundstücksbereich wurde bereits Oberboden abgeschoben, um die torfhaltigen Grundstücksschichten freizulegen. Der torfhaltige Boden wird abgetragen und zu einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Umgebung gefahren. Hier soll der organische Bodenaushub als bodenverbessernde Maßnahme auf Felder verbracht werden.
Während der Abfuhrarbeiten muss mit Verkehrseinschränkungen im Bereich des Meinsdorfer Weges und der umliegenden Straßen gerechnet werden. Deshalb wird auch die Zuwegung zur Kleingartenanlage aus Richtung Meinsdorfer Weg über den Dosenredder aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Maßnahme wurde vorab mit dem örtlichen Kleingartenverein abgestimmt.
Weiterhin stehen auf der Baustelle für das neue Feuerwehrgerätehaus noch Restarbeiten an der Spundwand an, wie z. B. der Rückbau der Befestigungen für die Erdanker. Diese können erst nach dem Bodenaustausch erfolgen, weil für die Standsicherheit der Spundwand eine ausreichende Geländehöhe vor Ausführung der betreffenden Arbeiten erforderlich ist.
05. Dezember 2024
Die vorbereitenden Arbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus am Meinsdorfer Weg in Eutin haben begonnen. Inzwischen wurde auf dem Gelände eine Baustraße fertig gestellt. Im nächsten Schritt wird die Spundwand gesetzt, die den angrenzenden Straßendamm abstützen soll. Die Elemente wurden von einer Firma in Luxemburg hergestellt und per Schwertransport nach Eutin auf die Baustelle geliefert. Die einzelnen Spundwandelemente sind aus Stahl und haben folgende Maße mit der entsprechenden Einbindetiefe: Länge bis ca. 9 m, Einbindetiefe (damit ist das Einbringen in den Boden gemeint) bis ca.2,30 m.
Für den Bau der anliegenden Verkehrsflächen muss der nicht tragfähige Baugrund (Torf) gegen Sand ausgetauscht werden. Der Straßendamm wird vorab durch eine Stützwand gesichert. Im Endzustand wird die Wand eine freie Sichthöhe von etwa 2,25 m haben.
Der Bauplatz befindet sich in einer Senke. Deshalb ist es notwendig das Gelände großflächig aufzufüllen. Hierfür wird ein poröses Material (Sand-Kies-Gemisch) benutzt, das Wasser aufnehmen kann. Dadurch entsteht ein großer Wasserspeicher unterhalb der Feuerwehr. Dieses Wasser muss nicht der Kanalisation zugeführt werden und kann im Sommer für die Bewässerung der Außenanlagen benutzt werden.