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Regionale Wirtschaft steht im Fokus - Spezialisierung und Vernetzung: Das Sankt Elisabeth-Krankenhaus

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Bürgermeister Carsten Behnk wird regelmäßig Eutiner Unternehmen, die erfolgreich am Markt agieren oder als Arbeitgeber in der Stadt eine starke Rolle spielen, besuchen. Damit möchte der Eutiner Verwaltungschef die regionale Wirtschaft in den Fokus rücken und sich direkt vor Ort über die verschiedenen Betriebe informieren.

 

Carsten Behnk hat seine Wirtschaftstour heute in der Plöner Straße 42 im Sankt Elisabeth-Krankenhaus fortgesetzt. Das Sankt Elisabeth Krankenhaus ist eine moderne Fachklinik für Innere Medizin mit geriatrischem und palliativmedizinischem Schwerpunkt. Es ist damit spezialisiert auf betagte Patienten mit häufig nicht nur einer, sondern einer Vielzahl an Erkrankungen, die in einem breit aufgestellten Team neben der  intensiven medizinischen Behandlung auch therapeutische, sozialdienstliche und pflegerische Betreuung erfahren.

Die klassische geriatrische Behandlung liegt beispielsweise in der frühestmöglichen Weiterbehandlung nach einem unfallchirurgischen Eingriff, bei dem alle Professionen zusammen mit der vorbehandelnden Klinik ein individuelles Therapiekonzept erarbeiten mit dem Ziel, rasch wieder die Selbstständigkeit zu erlangen. Mit der Schön Klinik Neustadt besteht eigens dazu ein gemeinsames sog. „Alterstraumatologisches Zentrum“, welches zum Jahresbeginn erfolgreich zertifiziert wurde und durch telemedizinische Strukturen vernetzt ist.

Die Klinik stellt daneben auch in der Demenzbehandlung eine Besonderheit in der norddeutschen Krankenhauslandschaft dar, da es als erstes Haus einen eigenen Schwerpunkt in der Altersmedizin durch die  Delirtherapie entwickelt  hat , bei dem demenziell erkrankte Patienten, die sich in einer akuten Verwirrtheitssituation befinden, mit einem  ganzheitlichen Betreuungsansatz umfassend rund um die Uhr betreut werden. Hierbei arbeitet das Haus eng mit den örtlichen Institutionen zusammen, wie den Beratungsstellen der Stadt und des Kreises, der Polizei und dem angeschlossenen Beratungsnetz für Angehörige von demenziell erkrankten Patienten, dem Eutiner Demenzforum.

Das Krankenhaus ist inzwischen eine Institution in der Stadt und, gegründet von den Ordensschwestern, als freigemeinnützige Einrichtung seit 85 Jahren vor Ort.  Über die Jahrzehnte ist ein modernes Krankenhaus entstanden, das mit seinem besonderen gesellschaftspolitischen Anspruch  herausragend in der Kliniklandschaft in Schleswig-Holstein ist.

„Auch wenn heute keine Ordensschwestern mehr vor Ort sein können, ist der christliche Auftrag unseres Hauses ein ständiger Maßstab und Auftrag für uns, der heute durch das hauseigene Wertemanagement, ebenfalls eine Besonderheit in der Kliniklandschaft, gesichert wird.“, so die Geschäftsführerin Kerstin Ganskopf. „Ein kleines Indiz dafür, dass wir mit diesem wertebezogenen Ansatz auch in der Personalführung sehr modern sind, ist aus meiner Sicht, dass wir in einer Region, die von Fachkräftemangel gezeichnet ist, nach wie vor mehr als ausreichend pflegerische und ärztliche Bewerbungen haben.“

Eutins Bürgermeister, Carsten Behnk, sagte bei seinem Unternehmensbesuch in Eutin: „Die persönliche und christliche Zuwendung, die ihre Patienten zusätzlich zur modernen medizinischen Versorgung hier erfahren, ist bespielhaft und hervorragend. Dafür danke ich Ihnen auch ganz persönlich. Für die Zukunft wünsche ich dem gesamten Team des Sankt Elisabeth-Krankenhauses von ganzem Herzen viel Erfolg. Eutin kann sich glücklich schätzen, ein solches Krankenhaus in der Stadt zu haben.“

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08. Juni 2021

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