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10 Gute Gründe für den Rad- und Fußverkehr

Ausstellung im Bauamt

Die Stadt Eutin flankiert die diesjährige Stadtradel-Aktion erstmals mit einer Ausstellung. „10 Gute Gründe für den Fuss- und Radverkehr“ heißt die Wanderausstellung von Rad.SH. Auf 10 großformatigen Roll-Ups wird informiert rund um die Themen Radfahren und zu Fuß gehen. Dabei geht es u. a. um die Attraktivität von Städten, Elektromobilität, die Kosten von Parkraum und mehr.

Die Ausstellung ist vom 6. – 16. September im Foyer des Bauamtes in der Lübecker Straße 17 zu sehen. Öffnungszeiten: Mo – Fr 8.30 – 12.00 Uhr und Mo – Do 14 – 15.30 Uhr.

Zur Eröffnung sagte der stellvertretende Bürgermeister Sascha Clasen: „Um den Radverkehr voranzubringen, setzt die Stadt Eutin das Radverkehrskonzept Stück für Stück um und wir beteiligen uns an der Stadtradelkampagne des Klimabündnisses. Außerdem sanieren wir unsere Innenstadt. Dadurch wird sie barrierefreier und damit fußgängerfreundlicher.“

Ausstellungseröffnung 10 Gute Gründe
Ausstellungseröffnung 10 Gute Gründe
Ausstellungseröffnung 10 Gute Gründe

Die Stadtradel-Aktion der Stadt Eutin läuft in diesem Jahr vom 04. – 24. September 2022. Bislang haben sich schon mehr als 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Jede/r kann mitmachen im Team oder allein - einfach dem Offenen Team Eutin beitreten. Jeder km zählt für den Klimaschutz, für die Gesundheit und für die Kommune. Anmeldungen sich auch noch während der laufenden Aktion möglich.

Einfach anmelden unter: www.stadtradeln.de/eutin

Natürlich geht es auch wieder um attraktive Preise. Eine Preisverleihung ist im November geplant.

Zur Ausstellung (Quelle Rad.SH) :

Rad.SH hat 10 gute Gründe für den Rad- und Fußverkehr zusammengestellt. Hier Auszüge:

1.    Bürger/innen wünschen sich mehr Radverkehr

Radverkehr liegt im Trend. Mehr als 80 % der Bürger/innen wünschen sich laut dem „Fahrradmonitor Deutschland“ eine verstärkte kommunale Radförderung. Die Untersuchung wird regelmäßig alle zwei Jahre im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt.

2.    Rad- und Fußwege sind günstig für eine Kommune

Bau und Unterhalt von Straßen sind im Rahmen der Daseinsvorsorge gesetzlich festgeschrieben, daher bilden sie immer einen großen Posten im Budget einer Kommune. Mehr Fuß- und Radverkehr kann diese Kosten sinken lassen. Der Bau von Radwegen ist günstiger als der von Straßen, und auch ihr Unterhalt ist günstiger. Denn eine Straße wird durch die Fahrzeuge natürlich viel stärker belastet als ein Radweg.

3.    Mehr Fahrräder und Füße als Autos in Deutschland

Mehr als 65 Mio. Autos gibt es in Deutschland. Aber jeder fünfte Haushalt besitzt keinen PKW. Das wurde in einer groß angelegten Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums festgestellt.

4.    Rad- und Fußverkehr belebt Innenstädte und fördert den Einzelhandel

Eine gute Radverkehrsförderung belebt Innenstädte und Stadtviertel und unterstützt so die lokale Wirtschaft. Denn Fußgänger/innen und Radfahrer/innen kommen als Kund/innen viel öfter und kaufen oft auch spontan ein.

5.    Elektromobilität findet auf dem Rad statt

Die Elektromobilität ist in aller Munde. Laut dem Zweiradindustrieverband (ZIV) besitzen rund 5,4 Mio. Bundesbürger/innen ein Pedelec, das heißt, in jedem zehnten Haushalt in Deutschland ist eines vorhanden.

6.    Mehr Bewegung durch Fuß- und Radverkehr

Viele Ärzt/innen empfehlen einfach mehr Bewegung im Alltag. Bewegungsmangel führt zu Übergewicht, begünstigt hohen Blutdruck und fördert Folgekrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes.

7.    Parkraum kostet

Beispielsweise liegen die Baukosten für einen Pkw-Stellplatz zwischen 2.000 und 3.000 Euro (ebenerdig, ohne Dach) Radabstellmöglichkeiten bieten auf gleicher Fläche sechs bis acht Fahrrädern Platz und der Bau kostet 50 bis 120 Euro (Fahrradbügel) bzw. 200 bis 300 Euro (überdachte Rad-Abstellanlage) pro Abstellplatz.

8.    Zu Fuß und mit dem Rad ist schnell

Wer in der Stadt nicht mit dem Auto fährt, spart Zeit und Geld. Selbst auf dem Dorf sind drei von fünf Wegen weniger als acht Kilometer lang. Eine Strecke, die problemlos mit dem Rad oder dem Pedelec zurückgelegt werden kann.

 

9.    Brötchen zu Fuß oder mit dem Fahrrad kaufen

Laut ADAC kostet ein durchschnittlich genutzter Mittelklassewagen unter Berücksichtigung des Wertverlustes und von Reparatur-, Versicherungs-, Stellplatz- und Betriebsmittelkosten 40 Cent bis 1,40 Euro pro gefahrenem Kilometer. Die Nutzungskosten eines Fahrrades liegen hingegen bei rund 10 Cent je zurückgelegtem Kilometer.

10.  Zufußgehen und Radfahren sind umweltfreundlich

Jede/r Bundesbürger/in legt im Autoverkehr im urbanen Raum täglich durchschnittlich 26,7 Kilometer zurück. Auf ein Jahr hochgerechnet, können auf dieser Entfernung durch den vollständigen Umstieg von einem Benzin-Pkw auf das Fahrrad 823 Euro bzw. 633 Liter Benzin gespart und rund 1,5 Tonnen CO2 vermieden werden.

 

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