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Ersatzneubau Freilichttribüne

Der Bau-, Entwässerungs- und Feuerwehrausschuss der Stadt Eutin hat in seiner gestrigen Sitzung den Auftrag über die erweiterten Rohbauarbeiten für den Ersatzneubau der Freilichttribüne im Schlossgarten erteilt.

Dazu sagte Eutins Bürgermeister Sven Radestock: „Ich bin froh und glücklich, dass wir den Auftrag jetzt vergeben und mit dem Bau der Tribüne weitermachen können. Wir sind komplett mit allen bisherigen Arbeiten im Zeitplan, und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Tribüne pünktlich zur Festspielsaison 2024 fertig sein wird.“

Der Rohbau der Freilichttribüne war zunächst im September 2022 in einem offenen Verfahren ausgeschrieben worden. Die Ausschreibung verlief ergebnislos. Daraufhin wurde das Verfahren aufgehoben und umgestellt auf eine Verhandlungsvergabe. Danach wurden Baufirmen direkt zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Die Hamburger Firma Holst GmbH & C. KG wird jetzt die neue Freilichttribüne im Schlossgarten bauen. Die Firma Holst ist ein leistungsfähiges, mittelständisches Bauunternehmen, das seit über 140 Jahren in Hamburg und Umgebung erfolgreich tätig ist. Das Unternehmen führt mit einer Stammbelegschaft von ca. 150 Mitarbeitenden technisch anspruchsvolle Bauten im Ingenieur, Hoch-, Wasser- und Stahlbau aus.

Die alte Tribüne im Schlossgarten wurde im vergangenen Jahr abgerissen. Die Arbeiten für das Fundament der neuen Tribüne haben Anfang Januar planmäßig begonnen. Aktuell ist die Baufirma mit schwerem Gerät vor Ort. Nach den vorbereitenden Arbeiten werden jetzt die Spundwände gesetzt. Im Anschluss folgen weitere vorbereitende Maßnahmen für die Gründungsarbeiten.

Die Stadt Eutin und die Eutiner Festspiele arbeiten gemeinsam an dem Projekt „Ersatzneubau Freilichttribüne“. 

Die alte Tribüne der Eutiner Festspiele war als fliegender Bau in Form einer Stahlkonstruktion 1976 errichtet worden. Da in den letzten Jahren die jährlichen Instandhaltungskosten stetig gestiegen waren, wurde es nach dieser langen Nutzungszeit nun erforderlich einen Ersatzneubau zu errichten, um den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können.

Die Eutiner Festspiele bestehen seit 1951. In dieser Zeit hat sich das in der einmaligen Umgebung des historischen Schlossgartens gelegene Freilichttheater zu einem überregional angesehenen Festspielort entwickelt. Der künstlerische Erfolg der Bühne führte zu einer nach und nach gewachsenen Infrastruktur. Im Laufe ihres Bestehens hat sich die Freilichtbühne ihren festen Platz in dem Kulturensemble Schloss Eutin erspielt und ist im Zusammenspiel von Schloss, Ostholsteinmuseum, Kreis- und Landesbibliothek und Schlossgarten zu einem unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Angebotes der Region geworden.

Aus diesen Gründen hatte die Stadt Eutin einen europaweiten Realisierungswettbewerb für den Neubau einer Freilichttribüne ausgelobt. 

Der erste Preis ging an Prof. Moths Architekten Hamburg mit ISP Ingenieure Hamburg und Hunck + Lorenz Freiraumplanung Landschaftsarchitekten BDLA Hamburg.

Der Sieger-Entwurf zeigt eine Tribüne mit 1.955 Sitzplätzen, die sich als helle, filigrane und dennoch massive Schale präsentiert. Die strukturelle Leitidee des städtebaulichen Konzeptes beschreibt eine Planung „Im Geiste des gestalteten englischen Landschaftsgartens mit der Tribüne als neuen grünen Hügel, der an seinen Rändern in die Landschaft eintaucht und sich in die denkmalgeschützte Umgebung einfügt. Die Sitzstufen und Grünflächen verschmelzen mit der gewählten geschwungenen Form mit der angrenzenden Landschaft.“

Die Stadt Eutin plant den Ersatzneubau der 45 Jahre alten Freilichttribüne als Förderprojekt aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ und hat dafür bereits Zusagen für eine kräftige Anschubfinanzierung vom Bund erreicht.

flashmul
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19.01.2023 
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09. Januar 2023

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