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Die neue Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule


Planerische Grundlage und Beschreibung der Planung

Die Wilhelm-Wisser-Schule (WWS) soll am Standort Elisabethstraße in Eutin in den nächsten Jahren als dreieinhalbzügige Gemeinschaftsschule für etwa 550 Schülerinnen und Schüler ausgebaut werden. Grundlage hierfür war eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019, die die Unterbringung der Schule am Standort in einer Größe von ca. 12.500 qm Bruttogeschossfläche nachgewiesen hat.

Die Stadt Eutin hat für Erweiterung, Umbau und Modernisierung der WWS Eutin im Frühjahr 2020 ein VgV-Verfahren (Verfahren für die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen) durchgeführt, in dem das Büro ppp architekten + stadtplaner den Zuschlag erhalten hat. Im Zuge der Vorentwurfsplanung wurden mehrere Varianten erarbeitet. Dabei wurde die Umsetzbarkeit der Studie in Bezug auf eine wirtschaftliche Sanierbarkeit der Bestandsbauten aus den 50er und 60er Jahren detailliert untersucht.

Das auf Basis der Planung und Abstimmungen angepasste Raumprogramm wurde am 18.08.21 im Schulausschuss der Stadt Eutin mit Zustimmung der Schulleitung beschlossen. Die Vorzugsvariante „3 Häuser“ sowie das fortgeschriebene Raumprogramm bilden die planerische Grundlage für die Vorentwurfsplanung der Wilhelm-Wisser-Schule in Eutin.

Das beschlossene Raumprogramm kann in der neuen modernen und inklusiven Schule komplett abgebildet werden. Dies war Kernaussage eines Vortrages des Planungsbüros im Ausschuss für Schule, Jugend, Sport, Bildung und Soziales am 16. Februar 2022. Die neue Wisser-Schule wird ihren Schülerinnen und Schülern alle Möglichkeiten für modernes und zukunftsfähiges Lernen bieten. Dazu gehören die passenden Räumlichkeiten, wie z. B. ein großes Multifunktionsfoyer, das auch als Aula genutzt werden kann, eine 2-Feld-Sporthalle, Musik-, Naturwissenschafts- und sonstige Fachräume und zeitgemäße Außenanlagen mit Erholungs-, Spiel- und Pausenmöglichkeiten.

Eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Interessierten ist in der 11. Kalenderwoche d. J. geplant. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Mit der Entscheidung, den „Seitenflügel“ nicht wie ursprünglich geplant in Teilen zu erhalten und grundlegend umzubauen und zu sanieren sondern zu ersetzen, wird eine wirtschaftlich vorteilhafte moderne Grundrisslösung mit höherer Kompaktheit und den Möglichkeiten zeitgemäßer und zukunftsfähiger Schulkonzepte realisiert. Statt einer einseitigen Flurschule seien hier beispielhaft Jahrgangscluster, die multifunktionale Mitte und Angebote für den Offenen Ganztag genannt.

Geplant ist nun, nach Abbruch von Sporthalle, Pavillon und Seitenflügel, einen Ersatzneubau zu errichten und das denkmalgeschützte Hauptgebäude zu erhalten, barrierefrei anzubinden und zu sanieren. Aufgrund des Eingrabens der Baumasse in den Hang bleibt das historische Schulgebäude bestimmend für die Wirkung der Schule an der Elisabethstraße.

So modern und zukunftsfähig soll die neue Schule werden

Der Hauptzugang der Schule orientiert sich zukünftig zur Weidestraße. Auf dem in den Hang gebauten Ersatzneubau wird in 3 Häusern auf zwei Geschossen das Prinzip der Jahrgangscluster (Lerngruppe aus einem Jahrgang) umgesetzt.

Im Sockel und auf Erdgeschossniveau befinden sich Fachklassen und Nebenräume sowie Umkleiden und Tribüne der 2-Feld-Sporthalle. Zur Bahn hin bildet die Sporthalle den räumlichen Abschluss des Ensembles.

Die Eingangshalle verbindet über eine Freitreppe die untere Ebene und öffnet sich nach Norden in die angrenzenden Gärten sowie zum Schulhof und zum historischen Schulgebäude. Tribüne und Sporthalle werden von hier aus erschlossen.

Die Freitreppe kann in Kombination mit der Gymnastikhalle auch als Aula für schulinterne Veranstaltungen, wie z.B. Theateraufführungen und Konzerte genutzt werden.

Die Konzeption der Sporthalle sowie der Eingangs- und Pausenhalle mit Mensa erfolgen als schulinterne Versammlungsstätten. Die Jahrgangscluster gruppieren Klassen und Differenzierungsräume um zentrale, für offene Unterrichtsformate geeignete, möblierte Freiflächen. Die offene Raumstruktur in Kombination mit einem Angebot von fester und loser Möblierung bietet Platz und Flexibilität für zukunftsfähige, pädagogische Konzepte.

Transparente Türelemente und Glaswände ermöglichen Durchblicke und Orientierung und belichten zusätzlich die zentralen Flächen. Die in Teilen transparenten Raumabschlüsse bilden die Voraussetzung zur Schaffung von Nutzungseinheiten und die Umsetzung eines darauf aufbauenden Brandschutzkonzeptes.

Im Denkmal werden die vorhandenen baulichen Strukturen genutzt, um dort nach Optimierung und Sanierung weiterhin die Verwaltungsräume unterzubringen. Die Fachunterrichtsräume für Kunst und Textil verbleiben auch nach der Sanierung im Denkmal.

Die neue Schule ist inklusiv geplant. Sie wird barrierefrei gebaut, das betrifft auch die Bereiche Hören und Sehen.

Grafiken: ppp architekten + stadtplaner

Die neue Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule in Eutin

Planerische Grundlage und Beschreibung der Planung

Die Wilhelm-Wisser-Schule (WWS) soll am Standort Elisabethstraße in Eutin in den nächsten Jahren als vierzügige Gemeinschaftsschule für etwa 550 Schülerinnen und Schüler ausgebaut werden. Grundlage hierfür war eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019, die die Unterbringung der Schule am Standort in einer Größe von ca. 12.500 qm Bruttogeschossfläche nachgewiesen hat.

Die Stadt Eutin hat für Erweiterung, Umbau und Modernisierung der WWS Eutin im Frühjahr 2020 ein VgV-Verfahren (Verfahren für die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen) durchgeführt, in dem das Büro ppp architekten + stadtplaner den Zuschlag erhalten hat. Im Zuge der Vorentwurfsplanung wurden mehrere Varianten erarbeitet. Dabei wurde die Umsetzbarkeit der Studie in Bezug auf eine wirtschaftliche Sanierbarkeit der Bestandsbauten aus den 50er und 60er Jahren detailliert untersucht.

Das auf Basis der Planung und Abstimmungen angepasste Raumprogramm wurde am 18.08.21 im Schulausschuss der Stadt Eutin mit Zustimmung der Schulleitung beschlossen. Die Vorzugsvariante „3 Häuser“ sowie das fortgeschriebene Raumprogramm bilden die planerische Grundlage für die Vorentwurfsplanung der Wilhelm-Wisser-Schule in Eutin.

Das beschlossene Raumprogramm kann in der neuen modernen und inklusiven Schule komplett abgebildet werden. Dies war Kernaussage eines Vortrages des Planungsbüros im Ausschuss für Schule, Jugend, Sport, Bildung und Soziales am 16. Februar 2022. Die neue Wisser-Schule wird ihren Schülerinnen und Schülern alle Möglichkeiten für modernes und zukunftsfähiges Lernen bieten. Dazu gehören die passenden Räumlichkeiten, wie z. B. ein großes Multifunktionsfoyer, das auch als Aula genutzt werden kann, eine 2-Feld-Sporthalle, Musik-, Naturwissenschafts- und sonstige Fachräume und zeitgemäße Außenanlagen mit Erholungs-, Spiel- und Pausenmöglichkeiten.

Eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Interessierten ist in der 11. Kalenderwoche d. J. geplant. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Mit der Entscheidung, den „Seitenflügel“ nicht wie ursprünglich geplant in Teilen zu erhalten und grundlegend umzubauen und zu sanieren sondern zu ersetzen, wird eine wirtschaftlich vorteilhafte moderne Grundrisslösung mit höherer Kompaktheit und den Möglichkeiten zeitgemäßer und zukunftsfähiger Schulkonzepte realisiert. Statt einer einseitigen Flurschule seien hier beispielhaft Jahrgangscluster, die multifunktionale Mitte und Angebote für den Offenen Ganztag genannt.

Geplant ist nun, nach Abbruch von Sporthalle, Pavillon und Seitenflügel, einen Ersatzneubau zu errichten und das denkmalgeschützte Hauptgebäude zu erhalten, barrierefrei anzubinden und zu sanieren. Aufgrund des Eingrabens der Baumasse in den Hang bleibt das historische Schulgebäude bestimmend für die Wirkung der Schule an der Elisabethstraße.

So modern und zukunftsfähig soll die neue Schule werden

Der Hauptzugang der Schule orientiert sich zukünftig zur Weidestraße. Auf dem in den Hang gebauten Ersatzneubau wird in 3 Häusern auf zwei Geschossen das Prinzip der Jahrgangscluster (Lerngruppe aus einem Jahrgang) umgesetzt.

Im Sockel und auf Erdgeschossniveau befinden sich Fachklassen und Nebenräume sowie Umkleiden und Tribüne der 2-Feld-Sporthalle. Zur Bahn hin bildet die Sporthalle den räumlichen Abschluss des Ensembles.

Die Eingangshalle verbindet über eine Freitreppe die untere Ebene und öffnet sich nach Norden in die angrenzenden Gärten sowie zum Schulhof und zum historischen Schulgebäude. Tribüne und Sporthalle werden von hier aus erschlossen.

Die Freitreppe kann in Kombination mit der Gymnastikhalle auch als Aula für schulinterne Veranstaltungen, wie z.B. Theateraufführungen und Konzerte genutzt werden.

Die Konzeption der Sporthalle sowie der Eingangs- und Pausenhalle mit Mensa erfolgen als schulinterne Versammlungsstätten. Die Jahrgangscluster gruppieren Klassen und Differenzierungsräume um zentrale, für offene Unterrichtsformate geeignete, möblierte Freiflächen. Die offene Raumstruktur in Kombination mit einem Angebot von fester und loser Möblierung bietet Platz und Flexibilität für zukunftsfähige, pädagogische Konzepte.

Transparente Türelemente und Glaswände ermöglichen Durchblicke und Orientierung und belichten zusätzlich die zentralen Flächen. Die in Teilen transparenten Raumabschlüsse bilden die Voraussetzung zur Schaffung von Nutzungseinheiten und die Umsetzung eines darauf aufbauenden Brandschutzkonzeptes.

Im Denkmal werden die vorhandenen baulichen Strukturen genutzt, um dort nach Optimierung und Sanierung weiterhin die Verwaltungsräume unterzubringen. Die Fachunterrichtsräume für Kunst und Textil verbleiben auch nach der Sanierung im Denkmal.

Die neue Schule ist inklusiv geplant. Sie wird barrierefrei gebaut, das betrifft auch die Bereiche Hören und Sehen.

Grafiken: ppp architekten + stadtplaner

Grafik neue Wisserschule Aufsicht
Grafik neue Wisserschule Aufsicht
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09. Mai 2022

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