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Kostenermittlung für Alternativstandort WWS

Die Stadtverwaltung hat heute der Bürgerinitiative zum möglichen Alternativstandort für die Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule (WWS) die angeforderte Kostenermittlung für diesen Alternativstandort übermittelt. Die Kostenaufstellung wurde vom Fachbereich Bauen, Stadtentwicklung und Klimaschutz mit Hilfe eines externen Planungsbüros erstellt.

Die Gesamtkosten für den Bau der WWS am Alternativstandort Blaue Lehmkuhle belaufen sich danach auf 59 Millionen Euro.

Grundsätzlich muss angemerkt werden, dass zur Ermittlung der Kosten verschiedene Annahmen getroffen werden mussten, und es sich bei den genannten Kosten um einen ersten Richtwert handelt.

Bei den Annahmen sind insbesondere die Kosten für die Gründung, eventuelle Wasserhaltung, die Erschließungskosten sowie die Ver- und Entsorgungskosten des bisher nicht erschlossenen Grundstücks zu nennen. Um hierzu genauere Angaben machen zu können, wären umfangreiche Untersuchungen und Gutachten notwendig.

Da die Umsetzung der Schule am Alternativstandort eine erneute Ausschreibung der Planerleistungen zur Folge hätte und eine komplett neue Planung notwendig machen würde, wurde der Baubeginn auf 2025 festgelegt. Die Erfahrung der letzten zwei Jahre hat gezeigt, dass pro Jahr mit einer Baukostensteigerung in Höhe von 8% gerechnet werden muss. Dieser Prozentsatz wurde bei der Kostenzusammenstellung berücksichtigt.

  1. I.              Kosten Bauleitplanung

Um den Schulneubau am Alternativstandort umsetzten zu können, müsste Baurecht geschaffen werden. Für die Umsetzung der Bauleitplanung würden weitere Kosten entstehen.

  1. II.   Gesamtkosten

Insgesamt sind die Kosten für die Umsetzung des Neubaus der Wilhelm-Wisser-Schule am Standort „Blaue Lehmkuhle“ mit ca. 59.000.000€ zu beziffern.

Zum Hintergrund:

Die Wilhelm-Wisser-Schule (WWS) soll am Standort Elisabethstraße in Eutin in den nächsten Jahren als dreieinhalbzügige Gemeinschaftsschule für etwa 550 Schülerinnen und Schüler ausgebaut werden. Grundlage hierfür war eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019, die die Unterbringung der Schule am Standort in einer Größe von ca. 12.500 qm Bruttogeschossfläche nachgewiesen hat.

Die Stadt Eutin hat für Erweiterung, Umbau und Modernisierung der WWS Eutin im Frühjahr 2020 ein VgV-Verfahren (Verfahren für die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen) durchgeführt, in dem das Büro ppp architekten + stadtplaner den Zuschlag erhalten hat. Im Zuge der Vorentwurfsplanung wurden mehrere Varianten erarbeitet. Dabei wurde die Umsetzbarkeit der Studie in Bezug auf eine wirtschaftliche Sanierbarkeit der Bestandsbauten aus den 50er und 60er Jahren detailliert untersucht.

Das auf Basis der Planung und Abstimmungen angepasste Raumprogramm wurde am 18.08.21 im Schulausschuss der Stadt Eutin mit Zustimmung der Schulleitung beschlossen. Die Vorzugsvariante „3 Häuser“ sowie das fortgeschriebene Raumprogramm bilden die planerische Grundlage für die Vorentwurfsplanung der Wilhelm-Wisser-Schule in Eutin.

Die neue Wisser-Schule am Standort „Berg“ wird ihren Schülerinnen und Schülern alle Möglichkeiten für modernes und zukunftsfähiges Lernen bieten. Dazu gehören die passenden Räumlichkeiten, wie z. B. ein großes Multifunktionsfoyer, das auch als Aula genutzt werden kann, eine 2-Feld-Sporthalle, Musik-, Naturwissenschafts- und sonstige Fachräume und zeitgemäße Außenanlagen mit Erholungs-, Spiel- und Pausenmöglichkeiten.

Eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Interessierten ist in der 11. Kalenderwoche d. J. geplant. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Wisser-Schule
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09. Mai 2022

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